Real Madrid, 25 Millionen, Perez-Treffen :Robert Lewandowski: Jetzt packt sein Ex-Berater aus

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Real-Präsident Florentino Perez wollte Robert Lewandowski verpflichten. Das ist kein Geheimnis. Der FC Bayern München setzte sich allerdings im Transferrennen durch und holte den Polen 2014 ablösefrei von Borussia Dortmund. Damals an der Seite von Lewandowski: Berater Cezary Kucharski.

Kucharski blickt nun auf den Wechsel seines Ex-Schützlings und dessen Absage an Real Madrid zurück. Die Blancos boten damals sogar die besseren Finanzen, aber die mögliche Joker-Rolle hinter Karim Benzema gefiel Lewandowski und Kucharski nicht.

"Die finanziellen Bedingungen waren bereits festgelegt, sogar besser als bei Bayern", erklärt der Spielervermittler laut Transfermarkt gegenüber dem Youtube-Kanal Futbolownia.

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Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Lewandowski sollte kein Benzema-Ersatz werden

"Der Schlüssel war, dass Lewandowski bei Real nicht die Nummer eins sein würde. Meiner Meinung nach wäre es kein guter Schritt gewesen, als Benzema-Ersatz dorthin zu gehen."

Hintergrund


Bei Bayern München sei hingegen klar gewesen, dass Lewandowski die Nummer eins im Sturmzentrum werde. Dies hätten die Bosse auch dadurch untermauert, dass Lewandowski das Trikot mit der Nummer 9 versprochen wurde.

Lewandowski habe sich zwischenzeitlich für einen Wechsel zu Real Madrid ausgesprochen, doch dann habe er ihn umgestimmt, "um sicherzustellen, dass er sein Wort hält. Ich konnte nicht zulassen, dass er in einem großen Klub die Nummer zwei wird".

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"Dortmund wollte Lewandowski an Real Madrid verkaufen"

Borussia Dortmund hoffte indes, dass sich Lewandowski in die Primera Division verabschieden werde. Die Schwarzgelben hätten ein Treffen mit Real-Präsident Florentino Perez (73) vereinbart. "Sie wollten ihn an Real Madrid verkaufen".

Wie Kucharski verrät, wurde es im April 2013 nach Lewys 4-Tore-Partie gegen Real Madrid in der Champions League turbulent. Der Berater verlangte plötzlich eine Aufbesserung von Lewandowskis ausgehandeltem Bayern-Vertrag.

"Zwei Wochen vor der Bestätigung des Transfers sagte ich, dass er seine Meinung änderte und zu Real geht. Sie wurden sauer, ich habe viele unschöne Worte gehört", berichtet der Berater von der Reaktion des deutschen Rekordmeisters.

25 Millionen Euro Extra-Millionen für Lewandowski

Kucharski weiter: "Hoeneß hielt dem Druck stand, nahm das Bayern-Management zur Seite und fügte dem Vertrag 25 Millionen Euro hinzu."

Keine schlechte Entscheidung: Lewandowski ist bei Bayern der große Superstar, erzielte bereits 158 Tore in der Bundesliga und 47 Treffer in der Champions League.

Wäre er heute noch Lewandowskis Berater, so Kucharski, würde er ihm raten, bis zu seinem Karriereende das Bayern-Trikot nicht mehr auszuziehen: "Er hat sich dort selbst ein Denkmal gesetzt."

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