Real Madrid :Roberto Carlos und Co. mobbten Real-Trainer raus

Foto: Laszlo Szirtesi / Shutterstock.com
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"Während der Zeit bei den Galaktischen waren wir zu siebt", erzählt Roberto Carlos bei CHANNEL 11. "Wir waren eine Gefahr für die Kabine. Wir haben alles immer gut kontrolliert."

Der ehemalige Fußballer spielt auf seine Zeit bei Real Madrid an. Für die Königlichen absolvierte der heute 46-Jährige über 500 Pflichtspiele.

Jose Antonio Camacho hatte im August 1998 nach nur einer Woche im Amt hingeschmissen. "Wir hatten alle eine gute Beziehung zueinander, außer zu Camacho", erklärt Roberto Carlos.  "Er kam in die Umkleidekabine und begrüßte uns alle in einem ernsten Ton."

Übel nahmen sie ihm vor allem, dass er die Trainingszeiten von 10.30 Uhr auf 7 Uhr ändern wollte: "Wir haben versucht, mit ihm zu reden, dass er die Zeiten nicht ändert. Wir hatten unsere Gewohnheiten, er war nicht lange Trainer."

Vanderlei Luxemburgo hatte es ebenfalls nicht leicht. Der heute 67-Jährige trainierte Real 2005, hielt aber nicht mal ein Jahr durch.

Und warum? Laut Carlos habe er seinen Stars den Alkoholkonsum untersagt. Damals hätten die Spieler am Abend vor den Spielen immer Bier oder Wein getrunken.

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Die Reaktion: "Ronaldo und ich sagten: 'Professor, wir haben hier Bräuche. Das werden Sie sehen, aber versuchen Sie nicht, diese zu ändern. Nehmen Sie die Weinflaschen und das Bier nicht vor dem Abendessen vom Tisch, sonst haben wir Probleme.' Was hat er gemacht? Zuerst nahm er das Bier und dann den Wein weg."

Es sei eine Nachricht an den Vorstand gegangen, meint der einst als schussstärkste Verteidiger der Welt gefürchtete Südamerikaner: "Und dann: auf Wiedersehen."

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