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Wirbel um Juve-Stürmer :Roberto Mancini wütet wegen Moise Kean

  • Fussballeuropa Redaktion Dienstag, 09.04.2019

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini hat die verbalen Angriffe auf seinen Stürmer Moise Kean deutlich verurteilt.

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Die rassistischen Verunglimpfungen von Moise Kean durch Fans von Caglari Calcio treiben Roberto Mancini die Zornesröte ins Gesicht.

"Dieses Verhalten gegenüber Kean war inakzeptabel", kritisiert der italienische Auswahlcoach die Zuschauer, die Affenlaute in Richtung des jungen Juve-Stürmers anstimmten.

Roberto Mancini fordert härtere Strafen: "Rassistisches Verhalten muss stigmatisiert werden, damit es nicht mehr möglich ist. Man muss eine klare Haltung einnehmen und hart durchgreifen, damit sowas aufhört."

Kritik an Leonardo Bonucci (31), der seinem Mannschaftskollegen für dessen provokanten Torjubel gerügt und eine Mitschuld an den Vorkommnissen gegeben hatte, will Mancini nicht äußern.

"Ich denke, Bonucci wurde missverstanden", glaubt Mancini.

Dass nun über einen Streit zwischen Bonucci und Mario Balotelli (hatte Bonucci kritisiert) geschrieben werde, statt über Geschehen auf dem Feld, sei falsch.

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Moise Kean werde sich demnächst vielleicht beim Torjubel anders verhalten, so der Nationalcoach: "Er ist noch ein junger Bursche."

Sportlich läuft es für Moise Kean unterdessen weiter rund. Der 19-Jährige traf am Wochenende auch gegen den AC Mailand (2:1).

Keans Bilanz: Fünf Tore in den vergangenen fünf Spielen für Juventus Turin.

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