BVB-Keeper :Roman Bürki schlägt krasse Regeländerung vor


Könnten beim Fußball bald Wechselverhältnisse wie beim Basketball herrschen? Wenn es nach Roman Bürki ginge, dürften die Teams häufiger tauschen.

  • Fabian BiastochDonnerstag, 08.08.2019
Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Geht es nach BVB-Keeper Roman Bürki, dann sollte es weitaus mehr Wechselgelegenheiten während eines Fußballspiels geben.

"Ich würde es gut finden, wenn wir jeden Spieler aus unserem Kader auch in einem Spiel einsetzen dürften. Dass jede Mannschaft so oft wechseln darf, wie sie will – und nicht nach drei Einwechslungen Schluss ist", sagte der Schweizer bei T-ONLINE.

Roman Bürki sieht bei seinem Vorstoß vor allem eine bessere Motivation für die Spieler. Denn bei Borussia Dortmund habe es "jeder verdient" zu spielen.

"Und es ist manchmal sehr hart zu sehen, wenn ein Spieler zwei Mal hintereinander dabei war, aber keine Einsatzzeit bekommen hat. Das wäre gut für die Moral", erklärte der 28-Jährige seine Idee.

Zugleich sieht Bürki die Einführung des Video-Assistenten kritisch. Vor allem beim Torjubel habe eine negative Entwicklung gegeben.

"Wenn früher jemand ein Tor geschossen hat, haben die Fans gejubelt. Heute jubelst du und wirst dann wieder enttäuscht, weil entschieden wird, dass das Tor per Videobeweis noch mal überprüft werden muss", erläuterte der Schweizer weiter, in dessen Heimat sich der BVB gerade auf die neue Saison vorbereitet.

Und weiter: "Mein Eindruck ist: Der Jubel heute ist nicht mehr der gleiche wie vorher – früher hattest du diesen Wow-Effekt. Der Fußball hat von der Euphorie gelebt."

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