Rassismuseklat :Romelu Lukaku bekommt die Schattenseite der Serie A zu spüren

Foto: bestino / Shutterstock.com
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Inter Mailands Neuzugang Romelu Lukaku ist im Spiel gegen Cagliari Calcio Opfer von Rassismus geworden.

Der Belgier trat in der zweiten Halbzeit zu einem Strafstoß an und wurde dabei mit Affenlauten bedacht.

Die bei der TV-Übertragung im italienischen Fernsehen deutlich hörbaren Schreie hielten noch einige Sekunden an, nachdem der 26-Jährige zum 2:1 und damit zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel für Inter Mailand verwandelt hatte.

Romelu Lukaku starrte daraufhin wütend auf die betreffende Tribüne, ehe er von seinen Teamkollegen gefeiert wurde. Der Unparteiische Fabio Maresca griff nicht ein, sondern ließ die Partie weiterlaufen.

Inter-Coach Antonio Conte hofft auf Besserung im italienischen Fußball.

"Wir müssen uns eindeutig verbessern, uns besser bilden und respektvoll gegenüber jenen sein, die ihren Job machen", sagte er bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.

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Und Conte weiter: "In anderen Ländern unterstützt man seine Mannschaft und beleidigt nicht den Gegner. Es muss das höchste Maß an Respekt gelten."

Die Fans von Cagliari Calcio fallen dabei nicht das erste Mal negativ auf.

Schon im April war Moise Kean nach einem Tor für Juventus Turin mit Affenlauten bedacht worden, auch Blaise Matuidi ist in Sardiniens Hauptstadt schon Opfer von rassistischen Aktionen geworden.

Inter-Sieg hatte Lautaro Martinez mit seinem Tor in der 27. Minute eingeleitet, Joao Pedro glich zwischenzeitlich aus, ehe Lukaku den Elfmeter zum 2:1 verwandelte.

Inter Mailand ist damit neben Juventus Turin und dem FC Turin das einzige noch verlustpunktfreie Team in der Serie A und neuer Tabellenführer.

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