FC Barcelona :Rückblick: Was Ex-Barça-Coach Tata Martino besonders bedauert

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Tata Martino ist wohl nur noch Insidern des spanischen Fußballs und Fans des FC Barcelona als Protagonist der Primera Division in Erinnerung.

Der Argentinier wurde im Sommer 2013 nach dem tragischen Rücktritt von Tito Vilanova (†45) zum Cheftrainer des FC Barcelona gekürt.

Bis auf die Supercopa de Espana  holten die erfolgsverwöhnten Blaugrana unter Gerardo Martino aber keinen Titel. Die Meisterschaft wurde am letzten Spieltag gegen Atletico Madrid verspielt, in der Copa del Rey das Endspiel gegen Real Madrid verloren.

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Barça setzt Tata Martino nach einem Jahr vor die Türe

Tata Martino musste gehen. Wenig später wurde der Übungsleiter Cheftrainer der argentinischen Nationalmannschaft. Derzeit coacht er die Auswahl Mexikos.

Hintergrund


Der 57-Jährige blickt auf seine Zeit im Camp Nou zurück. "Von der Ergebnisseite war es kein schlechtes Jahr. Wir haben einen Titel gewonnen und ein Finale gespielt, aber in Barcelona kommt es darauf an, wie viele Titel Sie gewinnen", so Martino.

Dennoch war es laut Gerardo Martino das "schlechteste Jahr" seiner Trainerkarriere. Er habe die Mannschaft nicht weiterentwickeln können, so der Argentinier.

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Tata Martino wollte das tun, was Luis Enrique später einführte

Er hätte dem Spiel von Barça mehr Tempo und Direktheit verleihen müssen, kreidet sich Tata Martino an. "Das hätte Barcelona kompletter gemacht. Luis Enrique hat das dann nach mir eingeführt."

Unter Luis Enrique gewann Barcelona im Folgejahr das Triple aus Copa del Rey, Primera Division und Champions League. Enrique blieb drei Jahre im Camp Nou.