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Rücktritt nach drei Monaten :Zoff nach Abgang: Valencia tritt nach, Prandelli erklärt sich

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Foto: ANDRE DURAO / Shutterstock.com
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Cesare Prandelli hatte am vergangenen Freitag nach nur drei Monaten im Amt seinen Rücktritt vom FC Valencia verkündet, weil er mit der Transferpolitik Valencias unzufrieden sein soll.

Valencia-Direktor Anil Murthy kritisierte den Schritt des Fußballlehrers. "24 Stunden zuvor haben Prandelli und ich noch über Transfers  gesprochen, daher hat es mich überrascht, dass er das Schiff verlässt", sagte er.

Prandelli habe "einen Grund  gesucht, den Verein verlassen zu können", erklärte Murthy: "Er hat aufgegeben und Ausreden gesucht."

Für die schwache Punkteausbeute unter Prandelli gebe es aber keine Ausreden, verwies der Direktor auf die magere Bilanz unter dem Fußballlehrer.

Die Antwort von Cesare Prandelli ließ  nicht lange auf  sich warten. "Ich habe Valencia zugesagt, weil mir versichert wurde, dass wir uns im Januar verstärken", blickte der Italiener auf seinen Amtsantritt im Oktober zurück.

Eigentümer Peter Lim habe ihm die Verpflichtungen von Spielern zugesichert. Ein Wunschspieler war Simone Zaza.

Sportdirektor Suso Pitarch habe versichert, dass Zaza im Januar kommen werde, sofern dieser einwillige, berichtet Prandelli.

Daraufhin habe er mit Zaza gesprochen und dieser habe seine Bereitschaft für einen Wechsel nach Valencia erklärt. "Dann kam ich aus dem Urlaub zurück und zu meiner Überraschung war der Zaza-Deal noch nicht fix."

Präsidentin  Lay Hoon habe zudem erklärt, dass man statt vier nur einen Spieler im Januar verpflichten könne, so Cesare Prandelli: "Daraufhin habe ich mitgeteilt, dass ich unter diesen Bedingungen nicht weitermachen kann".

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