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Sahin schwärmt :»Reus ist ein Leuchtturm des BVB

marco reus nuri sahin
Foto: Fingerhut / Shutterstock.com
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Aber nicht nur deshalb ist der türkische Nationalspieler optimistisch, wenn er an die Zukunft des BVB denkt.

In dieser steht ganz bald das Rückspiel in der Champions League gegen Juventus Turin auf der Tagesordnung. Kein leichtes Unterfangen, wenn man einen 1:2-Rückstand aufholen muss.

Doch das stehe nur auf dem Papier. Der Vize-Meister habe im Hinspiel dominiert, so Sahin im kicker: "Deshalb bin ich guter Dinge, dass wir eine richtig gute Chance aufs Weiterkommen haben. Nur dürfen wir die Fehler, die wir uns in Turin geleistet haben, nicht wiederholen."

Gewinnen die Schwarz-Gelben auch in der Königsklasse, setzen sie ihren Positivtrend wettbewerbsübergreifend fort. In der Bundesliga sind sie inzwischen mehr auf Kurs gen Europa, denn im Tabellenkeller.

Im DFB-Pokal haben sie im Viertelfinale mit der TSG 1899 Hoffenheim daheim einen machbaren Gegner zugelost bekommen und können ebenso weit auch in der Champions League kommen. Einmal trägt dazu der Entschluss von Marco Reus bei, seine Karriere erst einmal im Revier fortzusetzen.

"Ich war 2011 in einer ähnlichen Situation: Man kann so cool tun, wie man will - in den Wochen vor meiner Entscheidung, zu Real zu wechseln, waren meine Leistungen nicht gut. Marco ist ein Leuchtturm dieses Vereins", betonte Sahin.

Doch auch die Leistungssteigerung von Sahin selbst trug zum Wiederaufstieg des BVB bei. Nach seiner Kniereizung im vergangenen Jahr, konnte er lang seine Teamkameraden nicht unterstützen.

Da er nicht wusste, wie lange er mit dieser Verletzung genau fehlen würde, war es bis Weihnachten "eine komische Situation", blickte Sahin zurück: "Was danach kam, ist natürlich positiv."

Mit ihm auf dem Platz holen die Schwarz-Gelben auch doppelt so viele Punkte. "Ich merke, dass ich mit jeder Minute auf dem Platz mein Spiel finde und gute Leistungen bringe. Es passt wunderbar zusammen, dass wir gleichzeitig punkten und in der Tabelle klettern. Ich bin froh, dass ich dazu meinen Beitrag leisten kann."

Wichtig sei dabei die Defensivarbeit. "Aus ihr hole ich Selbstvertrauen und Kraft, um auch in der Offensive Akzente zu setzen", erklärte der 26-Jährige und bezeichnete sie als "meine Stärke".

Zudem lehnte er einen Vergleich mit dem meisterlichen BVB aus den Jahren 2011 und 2012 ab. "Von damals haben viele noch im Kopf, dass das Spiel vor allem über mich läuft. In Wirklichkeit haben sich Spiel und Personal bei uns nicht nur weiterentwickelt, sondern auch verändert", verdeutlichte der türkische Nationalspieler.

"Vor vier Jahren drehte sich bei der Spielentwicklung alles um Mats Hummels oder mich. Heute sind wir viel flexibler mit Individualisten, die auch mal in Eins-gegen-eins-Situationen gehen können, wir haben die Variante mit dem langen Ball von der ersten in die letzte Linie - oder wir haben Außenverteidiger, die extrem offensiv arbeiten."

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