Primera Division :Saison über Juni hinaus: LaLiga-Klubs drohen Vertragsprobleme

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Das Coronavirus hat den spanischen Fußball auf unbestimmte Zeit lahmgelegt. Dieser Umstand wirbelt natürlich vieles durcheinander. Besorgniserregend ist die Unklarheit insbesondere für Spieler, deren Verträge am 30. Juni ihren letzten Gültigkeitstag haben.

Ebenfalls davon betroffen sind diejenigen Protagonisten, die sich temporär an einen anderen Verein gebunden haben, also alle Leihspieler. Sergio Reguilon (FC Sevilla), Takefusa Kubo (RCD Mallorca, Borja Mayoral (UD Levante), Carles Alena (Betis) – um nur einige Beispiele zu nennen.

"Dieses Problem betrifft nicht nur LaLiga, sondern den gesamten europäischen und sogar den Weltfußball. Daher ist eine globale Reaktion erforderlich", erklärt eine anonymisierte Liga-Quelle der MARCA, die gleichwohl von einer Art Erweiterung spricht, um der chaotischen Situation gerecht zu werden.

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Dass auch dabei Probleme auftreten könnten, vermittelt eine nicht genannte Klub-Quelle der spanischen Sportzeitung. Demnach würden Spieler immer dem spanischen Arbeitsgesetz unterliegen, so dass hier und da Komplikationen auftreten könnten.

Es wäre beispielsweise möglich, dass sollte die Saison verlängert werden, Spieler mit Vertragsende am 30. Juni sich weigern würden, zu spielen.

Der jeweils davon betroffene Klub wäre daraufhin machtlos, weil es im Vertragswerk keine Klauseln gebe, die sich auf Pandemien beziehe, meint ein Anwalt.

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