Ex-Inter-Stürmer :Samuel Eto'o prangert Rassismus im Trainer-Geschäft an


Warum gibt es so wenige schwarze Trainer? Samuel Eto'o glaubt: Es handelt sich um ein Rassismus.

  • Fussballeuropa RedaktionDienstag, 08.01.2019
Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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Zuletzt ereignete sich in der Serie A wieder einmal ein Rassismus-Eklat. Napoli-Innenverteidiger Kalidou Koulibaly wurde von Inter-Anhängern böse beschimpft.

Laut Samuel Eto'o sind im Fußballgeschäft aber nicht nur Spieler Opfer von Diskriminierung.

"Einige ehemalige schwarze Spieler wollen kein Trainer werden, auch wenn sie es vielleicht möchten", sagte der Ex-Torjäger von Inter Mailand und dem FC Barcelona gegenüber MARCA.

Schwarze Trainer würden "entmutigt, weil sie als Bürger zweiter Klasse angesehen werden", glaubt Eto'o.

Geeignete Kandidaten gibt es laut Samuel Eto'o genug. "Natürlich gibt es genügend afrikanische Trainer, die qualifiziert genug wären, aber im Gegensatz zu anderen Trainern wird ihnen kein Vertrauen geschenkt."

Samuel Eto'o schaffte seinen Durchbruch einst beim RCD Mallorca, wechselte dann zu Barça und gewann Meisterschaft und Champions League.

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2009 zog er zu Inter Mailand weiter. Mit den Nerazzurri holte er erneut die Königsklasse und das nationale Double.

Außerdem stand der 37-Jährige bei Anschi Machatschkala, Chelsea, Everton, Sampdoria Genua, Antalyaspor und Konyaspor unter Vertrag.

Aktuell lässt der mehrfache afrikanische Fußballer des Jahres seines Karriere in Katar ausklingen.

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