"Ging mir nie besser" :Samuel Umtiti enthüllt tiefgreifende Veränderung

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com

Unter dem neuen Trainer Ronald Koeman hat Samuel Umtiti noch keine Pflichtspielsekunde absolviert. Begründet liegt dies einmal mehr in einer verletzungsbedingten Abstinenz, die der amtierende Fußball-Weltmeister durchlebt.

Um zukünftig von Blessuren verschont zu bleiben, ist Umtiti jedes Mittel recht. Der 26-Jährige verzichtet inzwischen sogar auf Fleisch sowie Fisch und ernährt sich strikt vegan. Gegen CANAL FOOTBALL CLUB klärt Barças Sorgenkind über seinen neuen Lebensstil auf.

"Ich bin Veganer geworden, ich esse weder Fleisch noch Fisch", sagt Umtiti. "Ich nehme das sehr ernst. Ich esse nicht mal mehr Nudeln. Jetzt esse ich pflanzliches Eiweiß, wodurch man sich sehr gut fühlt."

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com

Seine Umstellung macht sich auch auf der Waage bemerkbar. Er habe drei Kilo abgenommen, erklärt Umtiti: "Und das war auch zwingend notwendig." Der Verteidiger ist sicher, dass er an einem Wendepunkt seiner Karriere angekommen ist und spricht im Zuge dessen von einem "großen Unterschied", den seine Vegan-Entscheidung schon jetzt bewirkt.

Hintergrund


Momentan ist Umtiti dabei, sich nach einer Verletzung zurück ins Team zu kämpfen. Im August wurde der 26-Jährige außerdem positiv auf das Coronavirus getestet.

"Ich sehe mich bei keinem anderen Verein als Barça"

Seine Ernährung hat der französische Nationalverteidiger umgestellt, in Sachen Verein will Umtit aber alles beim Alten belassen. "Ich sehe mich bei keinem anderen Verein als Barça", sagte er. "Das war allen klar."

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Samuel Umtiti war in der Sommer-Transferperiode als Verkaufskandidat gehandelt worden. Eine Rückkehr zu Olympique Lyon wurde als Option genannt - im Tausch mit dem von Barcelona umworbenen Memphis Depay.

Umtiti: "Lyon ist mein Verein, meine Stadt. Sie waren die Mannschaft, die mir die Möglichkeit gab, in der Champions League, für Barça und in der Nationalmannschaft zu spielen. In diesem Sommer gab es Gespräche mit Lyon, aber nichts Konkretes."

Der 31-fache Nationalspieler hat derzeit nur ein Ziel: Nach zwei Saisons voller Verletzungssorgen endlich wieder topfit sein: "Die letzten zwei Jahre waren die schlimmsten meiner Karriere. Ich habe noch nie so hart gearbeitet. Ich muss die verlorene Zeit wieder gut machen."