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FC Bayern :"Scheinheilig": Uli Hoeneß über Gehaltsobergrenze-Diskussionen

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Foto: Fingerhut / Shutterstock.com

Die Ablösesummen und Gehälter im Fußball-Business kannten vor der Corona-Krise nur eine Richtung: nach oben. Wie lässt sich das Rad zurückdrehen?

Intern soll der FC Schalke 04 Tempo vorlegen, laut SÜDDDEUTSCHER ZEITUNG zukünftig keinem Spieler mehr als 2,5 Millionen Euro pro Jahr überweisen.

Die Stimmen mehren sich, die generell eine Gehaltsobergrenze im deutschen und europäischen Profifußball fordern. Bayern-Macher Uli Hoeneß hält nichts von dieser Forderung. Vergleiche mit den US-Sportarten hält der Unternehmer für unpassend.

"Salary Cap können sie vergessen, weil das überhaupt nicht durchführbar ist", stellte der langjährige Manager und Präsident des Rekordmeisters im BR klar.

Hoeneß weiter: "Die schwärmen alle vom Salary Cap in den USA, in der NFL, in der NBA. Aber da wird nicht der Salary Cap für den Einzelnen beschrieben, sondern für den ganzen Klub."

Ein Verein dürfe "300 Millionen ausgeben", ein einzelner Spieler könne aber trotzdem 80 Millionen verdienen. Hoeneß hält die Diskussionen für "scheinheilig".

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