FC Bayern :"Schlag ins Gesicht": David Alaba enthüllt Tauschanfrage

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Foto: FC Bayern München / imago images

Nachdem Herbert Hainer am Sonntagabend im TV die Vertragsbombe hat platzen lassen, war es kurzzeitig sogar fraglich, ob David Alaba, am Montag neben Hansi Flick auf dem Podium vor dem Champions-League-Spiel gegen RB Salzburg geladen, zugegen sein wird.

Alaba erschien und beantwortete artig die Fragen der im virtuellen Rund anwesenden Reporter. Dem nicht genug. Wenige Stunden später erschien bei SKY SPORT ein Interview, in dem sich der Münchner Abwehrchef nochmals zur aktuellen Lage geäußert hat – und das bedingt wohlwollend.

"Nach dem zweiten oder dritten Gespräch habe ich einen Anruf bekommen und wurde gefragt, ob ich mir einen Tausch vorstellen könnte. Wo ich dann sage: Das ist dann irgendwo ein Schlag ins Gesicht", erklärt Alaba.

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Foto: Herbert Kratky / Shutterstock.com

Höchstwahrscheinlich handelte es sich dabei um einen Deal mit Manchester City. Also dem Klub, der seinerzeit noch Leroy Sane beherbergte. Der deutsche Nationalspieler wechselte in diesem Sommer schließlich ohne Tausch an die Säbener Straße.

Der 28-Jährige sehnt sich vor allen Dingen nach Wertschätzung, die sich nach seinem Verständnis auch im monetären Bereich ausdrücken sollte. "Dieser Respekt und die Wertschätzung, wonach ich gesucht habe, wo die Vertragsverhandlungen begonnen haben, ging es nicht in die richtige Richtung", so Alaba.

Hintergrund


Dies sei inzwischen ein Jahr her, betont der gebürtige Wiener, der nachlegt, dass jene Gespräche aus den Zeiten vor Corona datieren und die Pandemie dementsprechend "sehr weit weg war".

Es riecht nach Trennnung zwischen Alaba und dem FC Bayern. Eine Hintertür bleibt allerdings offen. Die BILD meint, dass der FC Bayern weiterhin gewillt sei, seinen Leistungsträger zu halten. Aber nur unter der Prämisse einer Korrektur seiner Gehaltsforderungen.