Schockierende Wahrheit :Jogi Löw enthüllt Eiszeit mit Mesut Özil

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Auch vom DFB-Aus erfuhr der Bundestrainer nicht persönlich. Das stellte Jogi Löw am Mittwoch klar.

"Sein Berater hat mich angerufen und mir mitgeteilt, dass Mesut gleich die dritte Erklärung samt Rücktritt bekanntgibt", erinnerte sich der Weltmeister-Coach an die Erklärungen des Arsenal-Profis von vor ein paar Wochen.

"Der Spieler selbst hat mich nicht angerufen", so Joachim Löw weiter. "Normalerweise war es in der Vergangenheit immer so", wenn ein Spieler zurückgetreten sei.

"Mesut Özil hat sich für einen anderen Weg entschieden, mich bis heute nicht angerufen. Obwohl ich mehrfach versucht habe, ihn zu erreichen, ist es mir nicht gelungen, ihn ans Telefon zu bekommen", erklärte der Bundestrainer weiter. Das müsse er jetzt mal "so akzeptieren".

Den Rassismusvorwurf seines ehemaligen Spielers wies Löw aber entschieden zurück.

Hintergrund


"Mesut hat überzogen. Es gab niemals auch nur im Ansatz rassistische Äußerungen. Mesut und auch Ilkay Gündogan haben sich immer mit unseren Werten identifiziert."

Beide türkischstämmigen Spieler hatten sich im Vorfeld der WM mit Recep Tayyip Erdogan ablichten lassen. Der vielfach kritisierte Präsident der Türkei nutzte die Bilder als Wahlwerbung.

Die Folgen hätten rund um den DFB viel Kraft gekostet, gab Löw zu, betonte aber zugleich: "Das soll aber kein Alibi sein. Das war nicht der Grund, warum wir ausgeschieden sind."