3:7 gegen Atleti :"Schrecklich": Sergio Ramos spricht nach Peinlich-Pleite


3:7 und das auch noch gegen den Stadtrivalen Atletico. Die US-Reise von Real Madrid hat einen Tiefschlag erlitten. Nach dem Debakel trauten sich nur Sergio Ramos und Zinedine Zidane vor die Reporter.

  • Fabian BiastochMontag, 29.07.2019
Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com
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Viermal Diego Costa (1./28./45. per Elfmeter/51.), Joao Felix (8.), Angel Correa (19.) und Vitolo trafen für Atletico Madrid.

Die Colchoneros überrannten den großen Nachbarn Real Madrid teilweise schon in Halbzeit eins.

"Ich bin nicht besorgt, aber das tut weh", gab Real-Trainer Zinedine Zidane  nach der Pleite im Derby zu.

"Man spielt nicht, um zu verlieren. Es war ein schlechtes Spiel. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, was falsch gelaufen ist, um sicherzustellen, dass das nicht noch einmal passiert."

Sergio Ramos betonte, dass man "verärgert" sei. "Man kann auf viele Weisen verlieren, aber nicht so", hob der 33-Jährige, der auch selbst eine miserable Leistung abgegeben hatte, den Zeigefinger.

"Es war eine schreckliche erste Halbzeit. Das Ziel war in der Pause, sie aus dem Gedächtnis zu streichen und zumindest die zweite Halbzeit zu gewinnen."

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Zwar hatten die Königlichen nach der Pause einen besseren Zugriff auf die Partie, aber drei Tore von Nacho (59. Minute), Karim Benzema (85. per Elfmeter) und Javier Hernandez Carrera (89.) konnten die sieben Tore von Atletico Madrid nicht mehr vergessen machen.

"Für uns war es ein Testspiel und für Atletico, mit dieser Spielweise, wie ein Finale", griff Ramos auch den Gegner an.

Der Kapitän will die Niederlage aber auch nicht zu hoch bewerten. "Ich vertraue dieser Mannschaft sehr und der Madridismo ebenfalls. Man muss nicht besorgt sein. Wir müssen mit einer guten Einstellung weiter arbeiten", stellte der Abwehrchef klar.

Nach der Horrorsaison 2018/2019 soll die neue Spielzeit bedeutend besser werden.

"Man muss vergessen, was in der vergangenen Saison passierte und von null anfangen", stellte der Nationalspieler klar und blickte optimistisch in die Zukunft: "Ich glaube, es ist nicht der Moment, um sich darüber Sorgen zu machen."

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