Borussia Dortmund :Sebastian Kehl zweifelt an Umdenken nach Coronakrise

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Foto: 360b / Shutterstock.com

Sebastian Kehl geht zwar der Überzeugung nach, dass sich nach Überstehen der Coronakrise jeder ein Umdenken vornehme, wie er dem KICKER verrät.

Der Lizenzspielerleiter von Borussia Dortmund hegt allerdings Zweifel an der tatsächlichen Durchführung.

"Am Ende möchte jeder vor allem Erfolg haben und wird dafür auch schneller wieder an Grenzen gehen", sagt der 40-Jährige. Ein Mehr an Vernunft, wie es Kehl formuliert, hält er für "einen guten Gedanken", ist allerdings gleichzeitig in Sorge darüber, dass erfahrungsgemäß "viele Vereine wieder andere Wege gehen könnten".

Siehe den aktuellen Geschehnissen in der Bundesliga. Während Klubs wie der VfL Wolfsburg oder der FC Augsburg schon länger wieder trainieren, nahmen andere erst in der vergangenen Woche - oder wie der FC Bayern erst in dieser Woche - den Betrieb wieder auf.

Hintergrund


Gefallen findet Kehl derweil an der großen Welle der Solidarität, die während der Coronakrise aufgekommen ist.

"Alle haben die gleichen Probleme. Da tut es gut, wenn man sich austauschen kann. Wir spüren alle, dass wir eng zusammenstehen müssen und nur gemeinsam da durchkommen", so Kehl.

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