Arsenal-Rückblick :Serge Gnabry wollte nicht länger auf seinen Durchbruch warten

Foto: Marcin Kadziolka / Shutterstock.com
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Gerade mal 18 Einsätze für die Profimannschaft des FC Arsenal stehen in der Vita von Serge Gnabry.

Mehr Momente bei dem Klub, zu dem er als 16-Jähriger wechselte, waren ihm nicht vergönnt. Im Sommer 2016 traf er mit dem Wechsel zu Werder Bremen eine schwere Entscheidung.

"Es war die schwierigste Entscheidung, die ich je im Fußball treffen musste, einen Klub wie Arsenal zu verlassen, diese Fans, die Mitspieler", erklärt Gnabry im Gespräch mit der DAILY MAIL.

In der Offensive bekam er es seinerzeit mit Konkurrenten wie Alexis Sanchez oder Mesut Özil zu tun.

Er habe am Ende nicht mehr länger warten wollen, meint der inzwischen zum deutschen Nationalspieler aufgestiegene Stuttgarter: "Um zu spielen, musste ich einen Schritt zurück machen, und letztlich war es auch die richtige Entscheidung."

Über Bremen und die TSG Hoffenheim ging es im Sommer 2018 zum FC Bayern, der sich bereits 2017 das Spielrecht gesichert hatte.

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Trotz der hochdekorierten Mitspieler war Gnabry damals eigentlich überzeugt davon, sich im Arsenal-Team festspielen zu können.

"Ich war trotzdem recht überzeugt davon, dass ich es ins Team schaffen könnte, aber ich wollte einfach nicht mehr warten. Ich wollte nicht mehr die vierte oder fünfte Wahl sein."

Nach den Abgängen von Arjen Robben und Franck Ribery ist Gnabry in den erlesenen Kreis der Stammspieler vorgerückt. Bisher stand er fünfmal in der Bundesliga-Startelf, ein Tor und zwei Vorlagen gelangen ihm dabei.

In der Nationalmannschaft hat sich der Ex-Gunner zudem ebenfalls als Stammkraft etabliert. Nationaltrainer Jogi Löw erklärte unlängst sogar, Gnabry spiele bei ihm immer.

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