Real Madrid :Sergio Ramos: Differenzen im Vertragspoker - so könnte der Kompromiss aussehen

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Foto: Cordon Press/Miguelez Sports / imago images

Gegen Barça zeigte Sergio Ramos (34) einmal mehr, dass er auch mit 34 Jahren noch unverzichtbar ist. Das Problem: Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Real Madrid will verlängern, beide Parteien haben jedoch weiterhin unterschiedliche Vorstellungen.

Sergio Ramos fordert zwei Jahre, Real bietet ein Jahr

Laut der Sporttageszeitung AS fordert der Abwehrchef einen neuen Zweijahresvertrag bis 2023. Die Königlichen offerieren aufgrund von Ramos' fortgeschrittenem Fußballeralter hingegen nur eine Ausdehnung bis 2022.

Dass sich die Wege zwischen Leitwolf und Spaniens Rekordmeister nach 15 gemeinsamen Jahren im Sommer trennen, ist dennoch eher unwahrscheinlich.

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Foto: Brais Seara / Shutterstock.com

Es wird erwartet, dass ein Kompromiss erzielt wird, womöglich in Form einer automatischen Verlängerung nach einem Jahr, sollte Ramos eine gewisse Anzahl an Spielen absolvieren. Die Gespräche werden jedoch voraussichtlich erst im Januar nächsten Jahres wieder aufgenommen.

Hintergrund


"Es herrscht keine Eile" im Vertragspoker

Ramos macht sich offenbar noch keine Gedanken um den Vertragspoker. Die AS zitiert eine Quelle aus seinem Umfeld mit den Worten: "Es herrscht keine Eile, es gibt volles Vertrauen in Florentino (Real-Präsident Florentino Perez, Anm. d. Red.)." Derzeit sei nicht die richtige Zeit für Verhandlungen.

Paris Saint-Germain und Juventus an Sergio Ramos interessiert

Sollten die Verhandlungen mit Real wider Erwarten scheitern, müsste sich der Welt- und Europameister um Arbeitslosigkeit keine Sorgen machen. Italiens Rekordmeister Juventus Turin und der französische Dauerchampion Paris Saint-Germain sollen laut MUNDO DEPORTIVO Interesse bekunden.