Real Madrid :Sergio Ramos: "Wir müssen weiter unser Ding durchziehen"

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Dass Real Madrid den FC Barcelona mit 3:1 in die Schranken wies, ist als richtige Reaktion auf die beiden zuvor eingehandelten, blamablen Niederlagen zu werten. Von immenser Bedeutung war die Rückkehr von Sergio Ramos, der die Pleite gegen Shakhtar Donetsk wegen Knieproblemen gepasst hatte.

Das Madrider Raubein stand gleich in mehrere Situationen im Mittelpunkt. Für Diskussion sorgte insbesondere die Elfmeterentscheidung in der zweiten Spielhälfte, als Ramos nach einem Zweikampf mit Clement Lenglet zu Boden ging und lautstark den Pfiff des Schiedsrichters forderte, der nach minutenlanger Überprüfung des VAR schließlich erfolgte.

"Es ist auf jeden Fall ein Elfmeter, er hat mich gepackt"

"Lenglet und ich gehen beide zur Sache, das geht manchmal bis ans Limit", sagte Ramos, der den Strafstoß selbst verwandelte. "Es ist auf jeden Fall ein Elfmeter, er hat mich gepackt. Es wäre unfair, den Schiedsrichter dafür zu verurteilen."

Nach dem Sieg im prestigeträchtigen Clasico ist die Stimmung an der Concha Espina vorerst wieder etwas aufgelockert.

Hintergrund


"Es war eine Woche, in der wir uns beweisen mussten – und das vor allem im Clasico. Das war eine zusätzliche Motivation für uns" sagte Ramos, der die Art und Weise der Reaktionen nach den beiden Niederlagen nicht nachvollziehen kann.

Es sei klar gewesen, dass Real von diesem schlechten Lauf wegkommen müsse. "Zwei Spiele sind halt eine Krise in Madrid", zürnte Ramos, der nachschiebt: "Wir müssen weiter unser Ding machen und die Kritik ignorieren, die versucht, die gute Energie der Gruppe zu zerstören."