Ärger über VAR :Sevilla-Bossen platzt nach Remis gegen Real Madrid der Kragen

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Der FC Sevilla regt sich nach der knappen Pleite bei Real Madrid über die Leistung der Unparteiischen auf.

"Jeder hat es gesehen. Diese Situation ist sehr entscheidend. Das Spiel ab diesem Moment zu analysieren, ist absurd. Wir reisen wütend, empört ab", schimpfte Monchi über ein nicht gegebenes Tor für die Andalusier in der ersten Halbzeit im Estadio Santiago Bernabeu.

Es wäre das wohl so wichtige 1:0 für die Gäste gewesen. Doch der Treffer von de Jong wurde nach VAR-Eingriff nicht gegeben. Eine umstrittene Entscheidung.

Nach der Pause gelang Carlos Casemiro zweimal die Führung für die Hausherren. Luuk de Jong konnte zwischenzeitlich ausgleichen.

Hintergrund


Das Tor des ehemaligen Stürmers von Borussia Mönchengladbach wurde aber auch erst noch vom Videoschiedsrichter überprüft.

"Wenn sie dieses Tor zurücknehmen, dann gehe ich auf den Platz und hole die Mannschaft von dort runter", meckerte Monchi weiter.

Der Sportdirektor des FC Sevilla war mit seiner Wut nicht allein. Auch Trainer Julen Lopetegui, dessen Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte so missriet, sprach von "einem großen Fehler" der Unparteiischen.

"Ich kann immer noch nicht erraten, warum das Tor nicht gegeben wurde. Ich sehe da nichts", kommentierte der Coach, der im Oktober 2018 bei den Königlichen gehen musste, die Szene.

Im Spielertunnel soll er "Das ist eine Schande, das ist eine Schande!" geschrien haben.

Zinedine Zidane, Vorgänger und auch Nach-Nachfolger von Lopetegui als Coach von Real Madrid, lastet den Unparteiischen keinen Fehler an.

"Für mich ist die erste Situation ein klares Foul und damit korrekterweise kein Tor für Sevilla", betonte der Franzose, "weil Militao geblockt wird. Der Schiedsrichter hat seine Arbeit erledigt. Unser Gegner kann sich darüber aufregen, aber ich halte das nicht für nötig."

Einspruch beim spanischen Verband will Sevilla auch nicht legen. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, erklärte Monchi: "Fehler passieren eben."

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