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Ex-Dortmunder blickt zurück :Shinji Kagawa erklärt, warum es bei Manchester United nicht geklappt hat

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Foto: Kostas Koutsaftikis / Shutterstock.com
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Die Erwartungen, die in Shinji Kagawa bei seinem Wechsel zu Manchester United gesteckt wurden, waren riesig.

Und zumindest in seiner ersten Saison wurde er diesen auch gerecht. Sechs Tore und sechs Vorlagen waren ein ordentlicher Wert.

Doch dann kam der Einbruch. Sir Alex Ferguson erklärte seinen Rücktritt und unter dessen Nachfolger David Moyes kam Kagawa nicht so recht zum Zug.

Der Schotte hielt sich schließlich nicht lange im Amt und wurde erst interimistisch durch Ryan Giggs ersetzt, der wiederum von Louis van Gaal beerbt wurde.

Und der Tulpengeneral, wie van Gaal gerne genannt wird, machte Kagawa schnell klar, dass er unter seiner Ägide nicht oft spielen wird. "In zwei Jahren war es der vierte Trainer, den ich hatte", sagt Kagawa zu THE ATHLETIC.

"Ich bin einem Verein beigetreten, der 25 Jahre lang denselben Trainer hatte und dann gab es innerhalb kurzer Zeit Moyes, Giggs und van Gaal."

Bei den Red Devils sah er nach einer auch für ihn persönlich enttäuschend verlaufenden WM in Brasilien keine Zukunft mehr. Die damaligen Zukäufe von Angel Di Maria und Radamel Falcao taten ihr Übriges dazu.

"Das hat meine Situation nur verschlimmert. Ich wusste, dass es Zeit für mich war, Manchester nach zwei Jahren zu verlassen", sagt Kagawa, der aus der Richtung van Gaals deutliche Worte empfing. Der damalige Coach sagte zu ihm, dass er nicht mehr viel spielen werde.

Über Borussia Dortmund und Besiktas Istanbul heuerte Kagawa im letzten Sommer überraschend beim spanischen Zweitligisten Real Saragossa an, der drei Millionen Euro Ablöse zahlte. Dort kommt er bisher auf 25 Spiele mit zwei Toren und einer Vorlage.

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