Serie A :Sieg ohne Cristiano: Higuain und Dybala lassen Juve jubeln - auch Inter siegt

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Cristiano Ronaldo hat Portugal mit seinen Treffern endgültig zur EM 2020 geschossen. Bei Juventus Turin ist er jedoch außen vor und stand gegen Atalanta nicht im Kader.

Der Portugiese werde im Spitzenspiel "zu 99 Prozent nicht zum Einsatz kommen", stellte Trainer Maurizio Sarri vor dem Duell gegen den Tabellenfünften der Serie A klar.

"Beim ersten Spiel mit der portugiesischen Nationalelf ist es Ronaldo besser gegangen, beim zweiten hatte er wieder Probleme", begründete der Italiener seine Entscheidung.

"Wir bemühen uns, das in den Griff zu bekommen. Ziel ist es, dass er in der Champions League gegen Atletico Madrid wieder dabei ist." Das Spiel gegen die Spanier steigt am Dienstag.

Zuvor war Cristiano Ronaldo in der Serie A gegen den AC Mailand in der 55. Minute ausgewechselt worden. Nur einmal musste er in seiner Karriere früher vom Platz: 2002 in der 54. Minute als junger Spieler von Sporting Lissabon.

Zudem musste der 34-Jährige auch in der Champions League gegen Lokomotive Moskau frühzeitig runter.

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Schnell wurden da auch Gerüchte laut, dass sich Sarri, der im Sommer von Massimiliano Allgeri übernommen hatte, mit CR7 nicht verstehen würde.

Doch der Coach verneint: "Ich habe kein Problem mit ihm. Man sollte ihm dankbar sein, dass er sich zur Verfügung gestellt hat, obwohl er nicht in der besten Verfassung ist. Das alles beeinträchtigt aber seine Leistung."

Und auch der Superstar gab sich am Rande der Länderspielreise mit Portugal zu, dass er seit drei Wochen angeschlagen sei.

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"Es gefällt mir nicht, ausgewechselt zu werden, aber ich spiele angeschlagen und habe einfach versucht, Juve zu helfen. Ich verstehe die Auswechslungen, ich war nicht gut. In den beiden Spielen für Portugal war ich auch nicht bei 100 Prozent", erklärte Ronaldo.

Auch ohne den fünffachen Weltfußballer gewannen die Bianconeri das Spitzenspiel gegen Champions-League-Teilnehmer Atalanta. Gonzalo Higuain (74., 82.) und Paulo Dybala (90. +2) erzielten die Tore beim 3:1.

In der Tabelle bleibt somit alles beim Alten. Da auch Verfolger Inter Mailand seine Partie gewann, sind die Bianconeri einen Zähler vor den Nerazzurri.

Die Tore für die Mannschaft von Antonio Conte (50) beim FC Turin erzielten Lautaro Martinez (12.), Stefan de Vrij (32.) und Romelu Lukaku (55.).

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