Borussia Dortmund :So reagiert Manuel Akanji auf rassistische Nachrichten

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Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com

Beim jüngsten Vorfall rund um Jordan Torunarigha hat der Fußball seine hässliche Rassisten-Fratze gezeigt.

Der Hertha-Spieler wurde im Pokalspiel auf Schalke von anwesenden Zuschauern mit Affenlauten bedacht.

Manuel Akanji von Borussia Dortmund hat solche Erfahrungen zumindest im Stadion noch nicht miterleben müssen, schreibt er bei WATSON.CH. Trotz allem würden ihn regelmäßig diskriminierende Nachrichten in den Sozialen Medien erreichen.

"Aber ganz ehrlich: Das sind Leute, die sich hinter ihrem Laptop verstecken. Sie würden sich wahrscheinlich kaum trauen, mir das direkt ins Gesicht zu sagen", so der Schweizer mit nigerianischem Hintergrund.

Wenn er solche Nachrichten bekomme, blockiere er die Leute einfach: "Was ich sicher nicht mache, ist darauf zu reagieren, denn ich möchte mich nicht auf dieses Niveau einlassen."

Hintergrund


Bei rassistischen Vorfällen im Stadion ist sich Akanji der Unterstützung seiner Mitspieler sicher.

Mit Dan-Axel Zagadou, Axel Witsel, Thorgan Hazard und Raphael Guerreiro habe sich Akanji darüber unterhalten, wie die Reaktion bei einem Vorfall dieser Art aussehen könnte.

Man sei sich einig gewesen, das Spielfeld geschlossen zu verlassen: "Solidarität ist in dieser Sache sehr wichtig." Der Unterstützung des BVB sei sich Akanji ebenfalls sicher.

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