Borussia Dortmund :Sollte Jadon Sancho gehen: Die Schattenplanung des BVB

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com

Michael Zorc sieht Borussia Dortmund für den Fall eines Abgangs von Jadon Sancho gewappnet. "Sollte Jadon gehen, würden wir im Offensivbereich noch einmal tätig werden. Es gibt sicherlich den einen oder anderen Spieler, den wir im Visier haben", sagt der Kaderplaner im KICKER.

Der zuletzt heiß gehandelte Ferran Torres dürfte es nicht sein. Der 20-Jährige vom FC Valencia soll die Galicier zwar nach Saisonende verlassen. Dem BVB hat der Flügelstürmer laut SKY allerdings eine Absage erteilt.

Dortmunds Forderung für Sancho ist immens. Mindestens 120 Millionen Euro soll der BVB verlangen. Eine Summe, die auch den Hauptinteressenten Manchester United ins Straucheln bringt. Mitte August, so hatten es die RUHR NACHRICHTEN berichtet, soll spätestens Klarheit herrschen.

Hintergrund


Sollte dem Bundesliga-Vizemeister tatsächlich eine Einnahme im dreistelligen Millionenbereich erreichen, würde der BVB laut KICKER allerdings nicht die komplette Summe in den Kader reinvestieren. Grund hierfür sei das 45-Millionen-Loch, das die Coronakrise in den Dortmunder Finanzhaushalt gerissen hat.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke weist indes auf die Schwere der Nachfolgersuche hin: "Sollten wir Sancho abgeben, wird jeder Spieler, an dem wir interessiert sind, gleich fünf bis zehn Millionen Euro teurer als in der Woche zuvor. Wir haben nichts zu verschenken."

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