Juventus Turin :Sonderbehandlung? Cristiano Ronaldo sorgt bei Juve für schlechte Laune

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Foto: sbonsi / Shutterstock.com
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Wo Juventus Turin in der Tabelle ohne Cristiano Ronaldo stünde, geht über Spekulation nicht hinaus. Angesichts seiner acht Ligatore liegt zumindest die Vermutung sehr nahe, dass die Alte Dame wohl nicht nach neun Spielen ungeschlagen wäre.

Juve ist stark beeinflusst von dem Superstar, hängt an dessen Tropf. Als Ronaldo aufgrund seiner Coronavirus-Erkrankung fehlte, holten die Turiner aus vier Pflichtspielen lediglich acht Punkte. Darunter mischten sich durchwachsene Auftritte gegen Crotone und Verona (jeweils 1:1).

Hintergrund

Im Rampenlicht steht außerdem Andrea Pirlo, der als Trainernovize gleich zum Start seiner Karriere außerhalb des Rasens eine große Herausforderung annahm. Alle Forderungen des früheren Fußball-Genius scheinen nicht unbedingt auf Zustimmung innerhalb der Mannschaft zu treffen.

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Der CORRIERE DELLA SERRA berichtet zum Beispiel, dass gewisse Teile des Teams nicht hinter Pirlo stehen und dessen Forderungen nicht verstehen. Außerdem soll Pirlo seinem Superstar Ronaldo Sonderrechte einräumen, was das Betriebsklima alles andere als aufbessert.

So soll es zu Problemen kommen, weil Pirlo Ronaldo eingesteht, selbst darüber entscheiden zu können, bei welchen Spielen er mitwirken möchte. Im Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew (Mittwoch, 21 Uhr), der europäischen Bühne, wird Ronaldo dabei sein.

"Dieses Spiel wird für unsere Entwicklung wichtig sein. Wir müssen ein gutes Spiel spielen und uns verbessern. Wir müssen uns die Kontinuität erarbeiten, die uns fehlt", sagte Pirlo im Vorfeld.

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