Spanische Nationalmannschaft :Super-Serie gerissen: Luis Enrique überrascht mit seinen Aussagen

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Foto: Fabio Diena / Shutterstock.com
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Die Furia Roja war zu Hause seit Jahren eine Macht, zuletzt kassierte man 2003 eine Pleite gegen Griechenland.

Nun ist die Super-Serie gerissen. Am Montagabend in Sevilla verlor die Seleccion mit 2:3 gegen England.

Hintergrund

Bereits zur Halbzeit hatte es 0:3 gestanden. Einem so hohen Rückstand musste die Furia Roja in ihrer Geschichte noch nie hinterher laufen.

Chefcoach Luis Enrique (48) überraschte nach der Partie mit seinen Aussagen. Wer eine Halbzeit-Standpauke vom impulsiven Chefcoach für die Mannschaft erwartet hatte, wurde enttäuscht.

"Ich wusste, dass meine Mannschaft mit der Einstellung, die sie hat, keine Standpauke oder drei Auswechslungen braucht. Ich musste sie aufbauen, ihr ein paar taktische Mittel mit auf den Weg geben und sie wieder positiv stimmen", verriet Enrique.

Der Ex-Barça-Coach überraschte die Journalisten auch mit einer weiteren Erklärung.

"Es ist wahrscheinlich schlecht, wenn ich das sage, aber mir ging es in der Pause richtig gut", so der ehemalige Topspieler von Real Madrid und Barça.

"Normal wäre es ja gewesen, die Spieler umzubringen, aber ich habe sie aufgebaut, keinen ausgetauscht und ihnen gesagt, dass große Nationen leiden."

Dass es am Ende beinahe noch für ein Unentschieden gereicht hätte, dafür hatte einmal mehr Paco Alcacer (25) gesorgt.

Die Barça-Leihgabe trifft derzeit nach Belieben, eine Minute nach seiner Einwechselung köpfte er den Anschlusstreffer - sein zehnter Saisontreffer mit dem zehnten Torschuss - eine Wahnsinnsquote.

Angesichts dieses Laufs musste sich Enrique Vorwürfe anhören, dass er Alcacer erst nach 57 Spielminuten in die Partie brachte statt ihn von Beginn an zu bringen.

Zudem wurde in der spanischen Presse erneut die Nichtberücksichtigung von Linksverteidiger Jordi Alba kritisiert.

Der Barca-Verteidiger und Luis Enrique haben seit dem Ende ihrer drei gemeinsamen Jahre bei Barça nicht das beste Verhältnis.

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