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Spanische Nationalmannschaft :Verzicht auf Jordi Alba: Luis Enrique bekommt Kritik ab

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Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com
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Der Ex-Barça-Coach verzichtete seit seiner Amtsübernahme im vergangenen Sommer konsequent auf den Linksverteidiger des FC Barcelona, obwohl dieser mit Top-Leistungen glänzt.

Viele Beobachter sind sich einig: Sportliche Gründe kann der Verzicht auf Jordi Alba nicht haben. Meinungsverschiedenheiten zwischen Coach und Alba aus gemeinsamen Barça-Zeiten scheinen der Grund zu sein.

Barcelonas Abwehrchef Gerard Pique forderte Enrique nach dem 5:1 gegen Real Madrid bereits auf, Jordi Alba wieder zu nominieren.

Dabei bekommt er Zustimmung von Marc Crosas (30), einst bei Barça in der Jugendabteilung aktiv und bei den Glasgow Rangers und CD Teneriffa unter Vertrag.

" Nacho (Real-Verteidiger Nacho Fernandez) steht in der spanischen Startelf und Jordi Alba schaut sich die Spiele von zu Hause an, das kann noch nicht mal Julen Lopetegui verstehen", erklärte Crosas.

Klare Worte fand der zentrale Mittelfeldakteur auch für Real-Präsident Florentino Perez.

"In vier Monaten hat er die spanische Nationalmannschaft zerstört und jetzt macht er das gleiche mit der besten Mannschaft von Real Madrid in den letzten Jahren", so der 30-Jährige.

Perez hatte Lopetegui hinter dem Rücken des spanischen Fußballverbands als Nachfolger von Zinedine Zidane verpflichtet.

Verbandspräsident Luis Rubiales feuerte Lopetegui daraufhin kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft 2018, Spanien scheiterte unter Interimscoach Hierro bereits im Achtelfinale.

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