Anzeige

Spanische Seleccion :Chelsea-Ass Marcos Alonso setzt Dynastie in La Roja fort

marcos alonso
Foto: salajean / Shutterstock.com
Anzeige

Großvater Marquitos gilt als eine der ersten Legenden Real Madrids, gewann zwischen 1954 und 1962 fünfmal die spanische Meisterschaft und ebenso oft den Europapokal der Landesmeister. Hinzukommen für den Verteidiger zwei Spiele in der Nationalmannschaft.

Der Vater von Marcos Alonso war in der Auswahl seines Heimatlandes schon erfolgreicher.

Marcos Alonso Peña, Sohn von Marquitos, absolvierte 22 Länderspiele und nahm auch an der Europameisterschaft 1984 teil, als Spanien nur im Finale eine Niederlage hinnehmen musste – 0:2 gegen Frankreich.

Bei seinen Vereinen setzte der Flügelspieler die Familientradition hingegen nicht fort: In der Jugend stand er noch bei Real unter Vertrag, später spielte er dann aber für Atletico und den FC Barcelona.

Der heutige Chelsea-Profi Marcos Alonso geht in beiden Fällen mit der von seinem Opa begründeten Tradition.

Als junger Verteidiger debütierte er für Real Madrid und steht nur vor seinem ersten für Spanien.

"Es war der perfekte Moment, um ihn dazuzuholen. Er ist in herausragender Form und deswegen haben wir uns dazu entschieden", begründete Nationaltrainer Julen Lopetegui die Berufung.

Großvater-Vater-Enkel sind doch eine besondere Konstellation, die sich zumindest bald auf der iberischen Halbinsel wiederholen kann.

Denn der Vater von Keeper Pepe Reina (33 Länderspiele) Miguel (5) sowie Ex-Bayern-Profi Xabi Alonso (114) und dessen Vater Perico (20) spielten als nur zwei Beispiele jeweils für Spanien. Vielleicht kommen bald weitere Reinas und Alonsos hinzu.

Eines der bekanntesten Beispiele ist die Familie von Uruguay-Star Diego Forlan. Sein Vater Pablo Forlan war ebenfalls Nationalspieler.

Sein Großvater Juan Carlos Corazzo war Nationaltrainer Uruguays und sein einer seiner Onkel, Richard Forlan, nahm mit der uruguayischen Nationalmannschaft an der Copa América 1975 teil.

In Mexiko schloss sich 2010 bei der WM-Endrunde in Südafrika der Kreis der Familie Chicharito.

Der Großvater des früheren Leverkuseners, Tomas Balcazar, wirkte bei der WM 1954 in der Schweiz mit, sein Schwiegersohn Javier Hernandez ("Chicharo") 1986 im eigenen Land.

Als Chicharito in Südafrika spielte gelang Historisches: Keine andere Familie hat in drei Genrationen WM-Teilnehmer hervorgebracht.

Folge uns auf Google News!