Ärger um "Müllhalde" :Spielervermittler kritisieren Clique von Ousmane Dembele

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Der Wechsel von Ousmane Dembele zum FC Barcelona weht auch knapp zwei Jahre nach Vollzug nach.

Grund hierfür ist die vermüllte Wohnung, die der ehemalige BVB-Spieler in Dortmund hinterlassen hat.

Für das verdreckte Zurücklassen sowie offene Mietzahlungen der Wohnung forderte der Vermieter insgesamt 21.000 Euro.

Horst Kletke, der Ousmane Dembele vor Gericht vertritt, bemühte in seinem Plädoyer milde Worte.

"In einer Wohnung darf es stinken und auch mal dreckig sein. Wichtig ist, dass es bei Auszug wieder in Ordnung ist", erklärte Kletke.

Kritik erfährt der Anwalt indes von Gregor Reiter, der als Geschäftsführer der Spielervermittler-Vereinigung (DFVV) fungiert.

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"Die Aussage ist schlichtweg falsch. Mit fremdem Eigentum habe ich pfleglich umzugehen, sonst hat der Vermieter einen Unterlassungsanspruch und bei Zuwiderhandlung einen fristlosen Kündigungsgrund", poltert Reiter gemäß SPORT BILD.

Dem Vermieter eine Müllhalde zu hinterlassen und ihn dann zu einem Rechtsstreit zu zwingen, sei "ein starkes Stück", meint Reiter.

Dembele-Berater Marco Lichtsteiner habe laut Vermieter angeboten, das Haus abreißen und ein neues bauen zu lassen.

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Reiter in Rage: "Wenn Lichtsteiner das tatsächlich gesagt hat, disqualifiziert er sich als Berater. Auch wenn ein Spieler Millionen verdient, hat weder er noch sein Berater das Recht, andere Menschen herablassend zu behandeln und ihr Eigentum zu zerstören. Die DFVV duldet weder Müllhalden noch Arroganz."

Als der Wechsel nach Barcelona feststand, soll Dembele seine Dortmunder Bleibe fluchtartig verlassen haben, dabei unter anderem Kleidung, Schuhe und Müll zurückgelassen haben.

Derweil läuft es für den 21-Jährigen nach anfänglichen Schwierigkeiten.

Im Barça-Dress kommt er nach einigen teils langwierigen Verletzungen immer besser in Tritt. In Dembeles Statistik sind aktuell 14 Tore und acht Vorlagen notiert.

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