Manchester City :Spionageskandal: Liverpool zahlt City Millionen-Entschädigung

Foto: Stef22 / Dreamstime.com
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Hat sich in der Premier League ein Riesen-Skandal abgespielt? Liverpool soll Täter, Manchester City Opfer sein.

Laut TIMES hat der Champions-League-Sieger in den Jahren 2012 und 2013 Zugriff auf eine Datenbank des Ligarivalen gehabt.

Im "größten Vorfall von angeblichem Fehlverhalten eines Top-Klubs gegenüber eines anderen in der Geschichte der Premier League" floss eine Millionenentschädigung, die Premier League als Verband wusste nichts.

Insgesamt soll der FC Liverpool acht Monate lang bis Februar 2013 Zugriff auf die Scoutingdatenbank von Manchester City gehabt haben.

In hunderten Fällen hätten die Reds Informationen über potenzielle Neuzugänge des Ligarivalen einsehen können.

Im September 2013 untersuchte City, ob sein System gehackt worden sein könnte und stieß auf Spuren. Dadurch wurden die Transfers von Fernandinho (kam aus Donetsk) und Jesús Navas (FC Sevilla) beschleunigt.

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Trotz der Zahlung kam es zu keinem offiziellen Schuldeingeständnis des FC Liverpool.

Das Verhalten des Klopp-Klubs verstoße allerdings explizit gegen Premier-League-Regeln, wonach sich ein Verein gegenüber dem anderen "with the utmost good faith" – zu Deutsch in etwa "nach bestem Wissen und Gewissen" – zu verhalten habe.

Pep Guardiola (48) gibt sich ahnungslos in der Affäre. "Das soll 2013 gewesen sein, da war ich noch nicht hier", sagte der Starcoach von Manchester City.

"Das müssen die Vereine unter sich ausmachen, 2013 war ich noch beim FC Bayern."

Spionage an sich ist für Guardiola aber keine Überraschung. "Es gibt keine Geheimnisse mehr. Schauen Sie sich an, was in den USA, in Russland passiert. Wenn ich ein Geheimnis bewahren will, erzähle ich es nicht mal einem Freund."

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