Strafe droht! :Financial Fairplay: AC Mailand verärgert über UEFA-Entscheidung


Dem AC Mailand drohen ernsthafte Sanktionen. Die Rossoneri reagieren mit Überraschung auf die Entscheidung Regelwächter des Financial Fairplay.

  • Fussballeuropa RedaktionMittwoch, 23.05.2018
Foto: bestino / Shutterstock.com
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In den Jahren 2015 bis 2017 hat der AC Mailand ein Transferminus von 255 Millionen Euro angehäuft, erlaubt waren maximal 30 Millionen Euro.

Milan war nach dem Verkauf des Klubs an asiatische Investoren im vergangenen Sommer aber überzeugt, keine Probleme mit dem Financial Fairplay zu bekommen.

Doch nun steht fest: Milan drohen ernsthafte Sanktionen, unter anderem ein Ausschluss aus der Europa League.

"Nach sorgfältiger Prüfung (…) ist die Finanzkontrollbehörde der UEFA der Auffassung, dass die Umstände den Abschluss einer Vergleichsvereinbarung nicht zulassen", teilte die UEFA mit.

Unter anderem bestünden "Unsicherheiten hinsichtlich der Refinanzierung von Darlehen sowie der Tilgung einer im Oktober 2018 fälligen Summe."

Milan reagierte promot in Person von Geschäftsführer Marco Fassone auf die UEFA-Entscheidung.

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"Wie Sie sich vorstellen können, hat uns das überrascht und sehr verärgert, denn ehrlich gesagt habe ich erwartet, dass die UEFA eine Vergleichsvereinbarung anbieten würde", sagte der Milan-Geschäftsführer laut FOOTBALL ITALIA.

"Seit es das Financial Fairplay gibt, wurden allen Klubs Vergleichsvereinbarungen angeboten, nur einem russischen Klub mit niedrigem Status wurde dies verweigert", so der CEO weiter.

Die Anwälte des Vereins würden sich umgehend mit dem Thema beschäftigen, kündigte Fassone zudem an.

Milan hatte im Sommer kräftig in die Mannschaft investiert und unter anderem Leonardo Bonucci, Hakan Calhanoglu und Andre Silva verpflichtet, allerdings nur den sechsten Tabellenplatz erreicht.

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