AC Mailand :Streit mit EA Sports: Zlatan-Berater Mino Raiola droht mit Klage

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Mit einem Tweet hatte Zlatan Ibrahimovic unlängst den Stein ins Rollen gebracht. Als Interessenvertreter des Schweden-Stars drehte Mino Raiola den Streit gegen EA Sports weiter. Der Berater schreckt nicht davor zurück, wenn nötig gerichtliche Maßnahmen einzuleiten.

"Es wären nicht nur Zlatan oder Gareth Bale. Wir haben circa 300 Anfragen von Spielern. Wir werden den Weg bis zum Ende gehen, wenn es notwendig ist, gegen die FIFA und FIFPro und jeden, der Rechte verkauft, die er nicht hat", sagt Raiola dem TELEGRAPH.

Dem Italiener ist es dabei egal, gegen wen er vor Gericht gehen muss – "wenn es FIFPro ist, ist es FIFPro. Wenn es die FIFA ist, ist es die FIFA", so Raiolas Kampfansage. Dessen Klient Ibrahimovic hatte vor Kurzem auf Twitter gefragt, wer es EA Sports überhaupt erlaubt habe, "meinen Namen und mein Gesicht zu verwenden", so der Wortlaut.

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Raiola wählt etwas martialisches Vokabular. "Dies ist eine der größten Schanden, die die FIFA betreffen. Sie wollen die Spieler schwächen und in Sklaven verwandeln", sagt der Italiener. "Das werde ich nicht erlauben. Zlatan ist keine Marionette. Er ist niemand, dem du sagen kannst, dass er etwas machen soll, was er nicht machen will."

Hintergrund


Inwieweit die ganze Sache in den kommenden Wochen eskaliert, ist offen. EA Sports hatte bereits in einer Stellungnahme mitgeteilt, mit zahlreichen Ligen und Teams zusammenzuarbeiten, um die Spielerrechte in die Fußballsimulationen zu integrieren.

In gemeinsamem Handeln mit der FIFpro, der globalen Vereinigung der Profifußballer, sollen Verträge ausgehandelt werden, "von denen die Spieler und Gewerkschaften profitieren".