Juristischer Sieg für Barcelona :Streit um Millionen: Gericht entscheidet gegen Neymar

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Neymar muss 6,7 Millionen Euro an den FC Barcelona zurückzahlen. Seine Klage auf Erhalt eines Unterschriftsbonus über 43,6 Millionen gegen Barça  wurde abgewiesen.

"Der FC Barcelona ist zufrieden mit dem heute vom Sozialgericht in Barcelona verhängten Urteil über den Unterzeichnungsbonus", teilten die Katalanen mit.

Worum ging es in dem Zoff? Bei der Vertragsverlängerung 2016 bis 2021 wurde Neymar ein Verlängerungsbonus zugesichert. Dieser war jedoch an Bedingungen geknüpft. Unter anderem, dass Neymar Barça eine gewisse Zeit die Treue hält.

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Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com

Doch wenige Monate später machte Neymar Gebrauch von seiner Ausstiegsklausel, wechselte für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain.

Hintergrund


Neymar und sein Vater bestanden darauf, den Verlängerungsbonus zu erhalten. Barça argumentierte: Neymar habe die Voraussetzungen nicht erfüllt.

"Das Urteil hat den Antrag des Spielers auf Zahlung von 43,6 Millionen Euro vollständig zurückgewiesen und einen großen Teil der vom FC Barcelona vorgelegten Verteidigung akzeptiert, wodurch der Spieler 6,7 Millionen Euro an den Verein zurückzahlen muss", so der Spanische Meister. Neymar kann noch Berufung einlegen.

Für den  FC Barcelona ist der Sieg vor Gericht wichtig. Die Corona-Krise hat ein großes Loch in die Finanzen des Traditionsvereins gerissen.

Die Stars der Katalanen stimmten bereits einer Gehaltsminderung zu, damit die "normalen" Vereinsmitarbeiter ihre vollen Bezüge erhalten können.

Das Präsidium um Josep Maria Bartomeu soll auf ein weiteres Entgegenkommen von Lionel Messi und Co. hoffen.

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