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Sportgericht entscheidet gegen Santos :Streitfall Neymar: Barça siegt erneut vor Gericht

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Der FC Santos zog mit einer Millionenforderung an den FC Barcelona vor Gericht – und ist nun als Verlierer aus dem Prozess hervorgegangen. Dies ist einem offiziellen Statement des spanischen Topklubs zu entnehmen.

Santos hatte Barça wegen Unrechtmäßigkeiten beim Transfer von Neymar nach Barcelona angeklagt. Die Brasilianer forderten Schadenersatz in Höhe von 61,3 Millionen Euro.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS entschied, dass das Arbeitsverhältnis zwischen Neymar und Santos im Sommer 2013 in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst wurde.

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Foto: Maxisport / Shutterstock.com

Überdies habe Barça "keinen Verstoß begangen, als es einen zusätzlichen Betrag an den Vater des Spielers und die Firma N&N zahlte".

Außerdem heißt es in dem Urteil, dass weder der Vorvertrag zwischen Barça und Neymar, noch die ausverhandelten Transfervereinbarungen in "betrügerischer Art" abgeschlossen wurde. Santos muss laut Barça die Gerichtskosten von rund 18.800 Euro übernehmen.

Von der offiziell gezahlten Ablöse von 57 Millionen Euro soll Santos nur 17 Millionen Euro erhalten haben. Der Rest ging an zwei Firmen, die Beteiligungen an Neymars Transferrechten hielten und Neymars Eltern. Insgesamt machte Ex-Barça-Boss Sandro Rosell für den Neymar-Deal inklusive Handgeld vor sieben Jahren knapp 86 Millionen Euro locker.

Zweiter juristischer Sieg für Barça in Verbindung mit Neymar

Die Entscheidung des CAS ist für Barça bereits der zweite Sieg in Verbindung mit Neymar. Im Juni hatte ein spanisches Gericht den Katalanen im Streit mit Neymar um Verlängerungsboni Recht gegeben.

Neymar hatte von Barcelona Nachzahlungen gefordert. Doch das Gericht urteilte: Barça muss Neymar keinen Bonus in Höhe von insgesamt 43,6 Millionen Euro überweisen. Neymar muss stattdessen 6,7 Millionen Euro an den FC Barcelona zurückzahlen.

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