Paris Saint-Germain :Stunk mit Kylian Mbappe: Thomas Tuchel spricht Machtwort

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Nach dem Auswechsel-Eklat von Kylian Mbappe hat sich Thomas Tuchel mit deutlichen Worten gemeldet.

"Ich bin der Trainer, jemand muss eben entscheiden, wer rausgeht und wer reinkommt. Und das bin ich", sagte der Coach von Paris Saint-Germain nach dem 5:0-Sieg gegen Montpellier.

Was war passiert? Kylian Mbappe wurde in der 68. Minute ausgewechselt. Statt mit dem Trainer abzuklatschen lieber gab es eine rund dreißigsekündige Diskussion.

"Er (Mbappe, d. Red.) ist sehr intelligent, er weiß, was er tut", ergänzte Thomas Tuchel. "Er mag es nicht, ausgewechselt zu werden, das mag niemand. Das sind keine schönen Bilder, aber wir sind auch nicht der einzige Klub, der damit umgehen muss."

Wütend sei er ob der Aktion des Franzosen aber nicht, versicherte Tuchel: "Aber ich bin enttäuscht, weil es unnötig war. Ich habe ihm erklärt, warum wir das so gemacht haben und damit ist es erledigt."

"Ich treffe immer die sportlichen Entscheidungen. Wir spielen nicht Tennis, sondern Fußball, und jeder muss Respekt haben", stellte der 46-Jährige klar.

Noch habe der Ex-Dortmunder und -Mainzer auch noch nicht über eine Konsequenz nachgedacht. "Ich weiß noch nicht, was jetzt passiert, ich muss nachdenken", sagte er unmittelbar nach dem Spiel.

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