Roma statt PSG? :Super-GAU bei PSG: Steigt der Investor aus?


Bereits über eine Milliarde Euro nahm Paris St. Germain aus Katar in Empfang. Weil sich nachhaltiger Erfolg auch acht Jahre nach Beginn des Engagements - zumindest in der Champions League - nicht einstellt, könnten die Scheichs von ihren finanziellen Zuwendungen abrücken.

  • Andre OechsnerSamstag, 04.05.2019
Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com
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Qatar Sports Investments (QSI) pumpte seit der Übernahme von Paris St. Germain im Jahr 2011 insgesamt 1,5 Milliarden Euro in den Klub.

Wie die französische Zeitung LE PARISIEN berichtet, sei "ein mittelfristiger Ausstieg oder eine empfindliche Reduzierung des finanziellen Engagements" nicht mehr ausgeschlossen.

Im Zuge dessen gehe es nicht nur um den ausbleibenden sportlichen Erfolg.

Die Bosse aus Katar hatten sich durch ihr Engagement viel mehr Honorierung aus Frankreich gewünscht, schließlich habe man die Ligue 1 und den ganzen französischen Fußball aufgewertet, heißt es.

Das Verhältnis zur UEFA ist ebenfalls nicht das beste. Für Ärger sorgt vor allem das Financial Fairplay (FFP), das von den Scheichs aus Katar als ungerecht empfunden werde.

Den Besitzern werde so verboten, ihr Geld so auszugeben, wie sie es für nötig halten.

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Da bisher das Ziel der Investitionen, der Gewinn der Champions League, nicht eingeholt wurde und PSG nach Niederlagen teilweise dem Spott und Hohn des ganzen Landes ausgesetzt ist, sehen die Kataris nicht nur das Ansehen des Klubs, sondern auch ihr eigenes Image als beschädigt an.

Trotz aller Probleme ist ein kurzfristiger Ausstieg nicht zu erwarten.

Sollte Paris Saint-Germain in nächster Zeit aber erneut krachend in der Champions League scheitern, scheint nichts ausgeschlossen.

Einen anderen Verein hat sich das Emirat angeblich bereits ausgeguckt. Laut CORRIERE DELLO SPORT und L'EQUIPE liebäugeln Nasser Al-Khelaifi und Co. mit einer Übernahme der AS Roma.

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