Real-Leihgabe :Takefusa Kubo nur Ersatz: Unai Emery verteidigt Vorgehen

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Takefusa Kubo stand zwar in allen fünf Ligaspielen des FC Villarreal auf dem Platz. In der Addition haben sich für den jungen Japaner aber lediglich 54 Spielminuten ergeben. Zu wenig für die Vorstellung des 18-Jährigen, und auch für die seines Stammklubs Real Madrid.

"Kubo ist ein großartiger Junge, der erwachsen werden möchte und dieses Ziel auch verfolgt. Er ist sich bewusst, dass er eine Herausforderung zu meistern hat, nämlich der erste japanische Spieler zu sein, der die oberste Ebene erreicht. Es gibt viele Leute, die das wollen und den Prozess beschleunigen wollen", erklärt Villarreals Trainer Unai Emery in der AS.

Dass viele das Tempo anziehen wollen trägt allerdings nicht zur besseren Entwicklung bei, sondern bewirkt vielmehr das Gegenteil. Emery bekräftigt, dass sich Kubo erst mal anpassen müsse. "Ich verstehe das Getöse der Medien. Er ist außerhalb des Spielfelds ein Star, aber er muss auch auf dem Spielfeld einer sein", so Emery.

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Kubos Einsatzgebiet skizziert Emery vielseitig. Die Madrider Leihgabe kann auf gleich drei Positionen spielen. Er versucht derzeit, sich in der Offensivmitte zu verbessern und auch auf der linken Außenbahn bestehe noch Nachholbedarf.

Hintergrund


"Unsere Pflicht ist es, dies auf die bestmögliche Art und Weise zu tun und uns um ihn zu kümmern, damit er dieses Ziel erreichen kann", sagt Emery. "Ich habe keinem Spieler gesagt, dass er garantiert spielen wird oder dass wir Meister werden, wenn wir auf ihn zählen. Das würde ich nicht tun."

Nach der letzten Saison beim RCD Mallorca sollte Kubo in dieser Serie den nächsten Schritt gehen und mit Villarreal international Erfahrung sammeln. In der Europa-League-Gruppe I bekommt es das Gelbe U-Boot mit Qarabag Agdam, Sivasspor und Maccabi Tel Aviv zu tun.

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