"Japan-Messi" :Real holt Takefusa Kubo - warum ein Wechsel zu Barça scheiterte

florentino perez 2017
Foto: Madridismo / Madridismo
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Jahrelang verzauberte Takefusa Kubo die Zuschauer von Jugendpartien des FC Barcelona. Vier Jahre kickte der japanische Youngster für die Katalanen.

2015 musste der als "japanische Messi" gefeierte Offensivakteur Barça verlassen - eine Folge der Strafe gegen die Katalanen wegen der Verstöße bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler.

Takefusa Kubo heuerte beim FC Tokyo an, wo er weiter reifte und zum Profi wurde.

Da Kubo Anfang Juni seinen 18. Geburtstag feierte, darf er nun offiziell nach Europa wechseln.

Barça versuchte, den Youngster zurückzuholen. Auch Paris Saint-Germain und Manchester City wollten ihn verpflichten.

Doch Real Madrid schnappt sich den Edeltechniker. "Takefusa Kubo wird Spieler von Real Madrid. Er verstärkt zur neuen Saison die Castilla", gab der spanische Rekordmeister am Freitag bekannt.

Der Japaner verfüge über "ausgezeichnete Technik", habe eine großartige Spielübersicht und zeige "großartige Dribblings", jubilierten die Königlichen auf ihrer Webseite.

Für Real-Präsident Florentino Perez (72) ist die Verpflichtung des Wunderkinds ein weiterer Transfer-Coup nach dem Kauf von Eden Hazard.

Woran eine Kubo-Rückkehr nach Barça scheiterte, hat das Sportblatt MUNDO DEPORTIVO in Erfahrung gebracht.

Demnach kassiert Kubo ein Jahresgehalt von einer Million Euro in Madrid. Und er ließ sich für 2020 vertraglich einen Aufstieg in den Kader der ersten Mannschaft zusichern.

Diesen Forderungen wollte Barça der Sporttageszeitung zufolge nicht zustimmen.

Kubo verwarf daraufhin seinen eigentlichen Plan, nach Barcelona zu wechseln und schloss sich den Königlichen an.