Three Lions :Tammy Abraham und Co. wollen Zeichen gegen Rassismus setzen

Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com
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In einer Medienrunde berichtete Tammy Abraham von einem Mannschaftstreffen am Montag, bei dem Spielführer Harry Kane gesagt habe: "Wenn es passiert, und ein Spieler damit nicht glücklich ist, werden wir alle zusammen vom Feld gehen."

Die Rede ist von rassistischen Beleidigungen beim EM-Qualifikation gegen Bulgarien in Sofia (Montag, 20.45 Uhr).

"Wenn es einen von uns trifft, trifft es alle", schloss Abraham an. Die bulgarischen Fans hatten in den letzten Aufeinandertreffen gegen Tschechien und den Kosovo durch rassistische Entgleisungen für Negativschlagzeilen gesorgt.

Im Zuge dessen wird ein Teil des Nationalstadions am Montag für Fans gesperrt sein.

Dabei wollen die Three Lions über das bei rassistischen Vorfällen eigentlich vorgesehene Drei-Schritte-Protokoll hinwegsehen.

Das sieht vor, dass der Schiedsrichter erst mal eine Stadiondurchsage veranlassen müsste, dann das Spiel unterbrechen soll und erst im letzten Schritt einen Spielabbruch in Erwägung ziehen kann.

Abraham beschrieb es wie folgt: "Harry Kane hat die Frage gestellt, ob wir, statt diese drei Schritte zu befolgen, uns nicht lieber als Mannschaft entscheiden, ob wir auf dem Platz bleiben oder nicht - egal wie es gerade steht."

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