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Erst verkaufen, dann einkaufen :Thiago Alcantara: Die Voraussetzung für einen Liverpool-Wechsel

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Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com
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Der FC Liverpool will Thiago Alcantara verpflichten. Das berichten britische Medien. Und auch der KICKER schreibt: Jürgen Klopp & Co. haben ihr Interesse hinterlegt. Der FC Bayern ist grundsätzlich bereit, seinen spanischen Edeltechniker abzugeben, weil sein Vertrag 2021 ausläuft und er dann ablösefrei wechseln könnte.

In diesem Sommer könnte der deutsche Rekordmeister hingegen noch 30 Millionen Euro Ablöse erlösen. Diese Summe stellen sich die Bosse von der Säbener Straße zumindest Medienberichten zufolge vor. Doch in Corona-Zeiten sind 30 Mio. selbst für Champions-League-Titel und Premier-League-Champion Liverpool nicht einfach so zu stemmen. Die Fenway Sports Group, Mehrheitseigner des FC Liverpool, hat sich ein Corona-Sparprogramm auferlegt.

Heißt für Liverpool: Bevor man einen millionenschweren Transfer von Thiago Alcantara durchziehen kann, sollen Einnahmen generiert werden. Verkaufskandidaten sind Xherdan Shaqiri, womöglich auch der Ex-Leipziger Naby Keita oder Edel-Joker Divock Origi.

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Foto: smileimage9 / Shutterstock.com

Dejan Lovren wurde zwar für 12 Millionen Euro an Zenit St. Petersburg verkauft, diese Ablöse ist aber wohl bereits für einen neuen Linksverteidiger eingeplant. Heißsteter Kandidat: Jamal Lewis Holtby (22) von Absteiger Norwich City.

Verkauft Liverpool Harry Wilson an Leeds United?

Liverpool verlassen könnte auch Harry Wilson. Der 23-Jährige zeigte auf Leihbasis starke Leistungen für Bournemouth. Die Aussicht auf Spielanteile bei den Reds ist jedoch nicht allzu gut.

Der Flügelstürmer könnte zu Geld gemacht werden. Nach Informationen der Tageszeitung THE SUN zeigt Leeds United Interesse. Demnach könnte der Aufsteiger knapp 17,5 Millionen Euro Ablöse für Wilson auf den Tisch legen.

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Foto: Kostas Koutsaftikis / Shutterstock.com

Bayern-Coach Flick hat Verständnis für Thiagos Wechselwunsch

Dass Thiago die Bayern nach sieben Jahren verlassen will, ist kein Geheimnis mehr. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge bestätigte dies höchstpersönlich, verlor aber keine bösen Worte über den Spanier, sondern lobte dessen Charakter.

FCB-Coach Hansi Flick würde einen Thiago-Verbleib begrüßen, hat aber Verständnis. "Ich kann verstehen, wenn sich ein Spieler Gedanken macht. Thiago hat in Spanien beim FC Barcelona gespielt und in der Bundesliga für den FC Bayern München. Wenn er es jetzt vielleicht nochmal in der Premier League versuchen will, habe ich dafür absolutes Verständnis", erklärte der 55-Jährige laut SPORT1.

Bedauern würde Flick einen Abschied des Edeltechnikers trotzdem, "weil Thiago unserem Spiel das gewisse Etwas gibt. Deswegen hätte ich ihn als Trainer gerne auch in den nächsten Jahren im Team, aber so ist das Leben."

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