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Uli Hoeneß sicher :Thiago Alcantara soll sich mit zwei Klubs einig sein

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Foto: kolbert-press / imago images
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Uli Hoeneß spricht von einer schwierigen Situation, als er beim DOPPELPASS auf SPORT1 zu den aktuellen Verhältnissen im Poker mit Thiago Alcantara befragt wird. Mit dem FC Bayern war bereits alles geregelt, der Iberer wollte vier weitere Jahre an der Säbener Straße bleiben.

"Ein paar Tage später hat er, was völlig okay ist, gesagt: 'Ich suche doch eine große Herausforderung'", bringt Hoeneß Verständnis auf. Der Münchner Ehrenpräsident drückt nach, dass sich Thiago "offensichtlich mit dem FC Liverpool oder Manchester United oder beiden geeinigt" habe.

Dann holt Hoeneß zum Rundumschlag aus: "Und beide Vereine bluffen jetzt, es ist noch keiner offiziell an Bayern München herangetreten. Das ist kein Stil, aus meiner Sicht. Die versuchen, uns zu erpressen, indem sie bis zur letzten Woche warten und dann ein billiges Angebot hinhauen."

Rund drei Wochen ist das diesjährige Sommer-Transferfenster noch geöffnet. United soll sich bisher lediglich mit Thiagos Management ausgetauscht haben. Liverpool sieht sich demnach immer noch in der Pole Position, weil Jürgen Klopp einer Verpflichtung Nachdruck verleiht.

Die beiden Großklubs sehen allerdings keine Eile, wollen bis in die finalen Züge des Transfermarkts abwarten, um den Preis zu drücken. Die Bayern sollen für Thiago 30 Millionen Euro Ablöse fordern.

Der FC Bayern müsse sich die Frage stellen, ob man sich das gefallen lasse oder eben sage, dass Thiago bleiben muss, äußert Hoeneß: "Das werden bis zum 5. Oktober heiße drei Wochen. Da beginnt sich im Moment ein Stil, auch unter den großen Klubs, breitzutreten, den ich so nicht gekannt habe."

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