Zoff im Superclasico :Thiago Silva und Tite greifen Lionel Messi an

Foto: Alizada Studios / Shutterstock.com
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Argentinien hat gegen Brasilien einen knappen 1:0-Sieg gefeiert. Doch dabei ging es nicht mit rechten Dingen zu, beschwerte sich Thiago Silva und sah die Hauptschuld bei Lionel Messi.

Der Star des FC Barcelona habe beim 0:1 in Riad, Saudi-Arabiens Hauptstadt, immer wieder versucht, Schiedsrichter Matthew Conger aus Neuseeland zu beeinflussen.

Damit wollte der Argentinier "gefährliche Abschlusssituationen bekommen", schimpfte Thiago Silva, der Kapitän von Paris Saint-Germain nach dem Spiel bei GLOBO.

Und weiter: "Er lässt sich immer in der gefährlichen Zone fallen. Und die Schiris pfeifen, weil sie seine Fans sind. Wir haben mit einigen Spielern aus La Liga gesprochen, da gibt es dasselbe Problem. Wenn es Casemiro gewesen wäre, hätte es geheißen: 'Er ist ein böser Kerl, da war nichts.' Wir sind die Leidtragenden in dieser Situation."

In der Champions League würde Lionel Messi anders auftreten. Da habe er den Vorteil nicht.

"Da sieht man ihn nicht so viel kommandieren, aber in Spanien oder mit Argentinien, insbesondere hier in diesem Land, das nicht für Fußball steht, gibt es Schiedsrichter, die wir nicht gut kennen und die, aus Bewunderung, ein wenig mehr für ihn pfeifen können. Da wir Neymar nicht hatten, waren wir im Nachteil", griff Silva auch die Unparteiischen deutlich an.

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Messi schoss Argentinien in der 14. Minute zum 1:0. Zwar hatte Brasilien-Keeper Alisson den Strafstoß des Barca-Stars halten können, beim Nachschuss war der Schlussmann von Champions-League-Sieger FC Liverpool aber machtlos.

Auch Brasiliens Nationaltrainer Tite hatte sich mit Messi angelegt. Er forderte eine Gelbe Karte, was sich wiederum der Argentinier nicht gefallen ließ.

"Ich habe mich nur beschwert, denn er hätte verwarnt werden müssen und er sagte mir dann, ich soll den Mund halten, also habe ich ihm gesagt, er soll den Mund halten", erklärte Tite die Situation.

Bei der Copa America hatte sich Messi nach dem Halbfinalaus gegen Brasilien noch über Korruption bei den Schiedsrichtern beschwert. In der Folge wurde er drei Monate gesperrt.

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