FC Bayern :Thomas Müller befeuert DFB-Rückkehr-Debatte

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com
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Vor fast exakt zwei Jahren absolvierte Thomas Müller seine letzte Partie für die deutsche Nationalmannschaft. Die Mannschaft verfolgt der Profi des FC Bayern aber nach wie vor – und damit auch den jüngsten Zerfall.

"Man leidet natürlich für seine Mitspieler im Verein, mit den Spielern, die man kennt, mit denen man zusammengespielt hat - und auch ein bisschen mit den Zuschauern", sagte Müller nach dem 1:1 gegen Werder Bremen am Wochenende vor der SKY-Kamera. Der 31-Jährige stellt momentan "viel Negativität" um die deutsche Nationalmannschaft fest: "Das tut schon weh."

Hintergrund

Immerhin war Müller Teil der Weltmeister-Mannschaft 2014 und absolvierte 100 Spiele für das DFB-Team. Der Verband fand bereits zusammen, um über die Jobsicherheit von Bundestrainer Joachim Löw zu beraten. SPORT1 schrieb am Wochenende, dass Löws Zukunft "offener denn je" sei.

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Es war davon auszugehen, dass unter anderem Müller nach dem Desaster in Sevilla wieder Teil der Spekulationen ist. In den sozialen Netzwerken wird die Rückkehr des Bayern-Stars vehement gefordert. Immerhin befindet sich Müller mit aktuell 14 Torbeteiligungen und dem Triple-Sieg aus der Vorsaison, an dem er großen Anteil hatte, in der Form seines Lebens.

Und Müller? Der kann sich eine DFB-Rückkehr durchaus vorstellen. Zumindest winkt er nicht ab: "Wie gesagt, keiner von uns ist zurückgetreten." Mit "uns" meint Müller die ebenfalls entfernten Jerome Boateng und Mats Hummels.

Es sei aber nicht der richtige Zeitpunkt, um über einzelne Spieler zu diskutieren, sagt Müller, der außerdem betont, dass sein "Hauptfokus" auf dem FC Bayern liege.

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