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Paris Saint-Germain :Thomas Tuchel spricht über seine PSG-Zukunft

  • Andre Oechsner Mittwoch, 13.03.2019

Nach dem Ausscheiden in der Champions League setzte Paris St. Germain den Prüfstift an. Eine vorzeitige Trennung von Thomas Tuchel scheint ausgeschlossen.

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Als klar war, dass sich Paris St. Germain (mal wieder) vorzeitig aus der Champions League verabschieden wird, wurden vor allem medial einige Steine ins Rollen gebracht.

Man werde nun jeden Stein rumdrehen an der Seine - auch die Zukunft von Thomas Tuchel sei nicht in Stein gemeißelt, war zu vernehmen.

Während der Pressekonferenz vor dem Spiel beim FCO Dijon (heute, 19 Uhr) sendete Tuchel deutliche Signale in Richtung der Vereinsführung: "Ich möchte noch eine lange Zeit hier bleiben. Ich möchte mit dem Klub wachsen, das ist absolut klar."

Das 1:3 gegen Manchester United versucht Tuchel indes schnellstmöglich vergessen zu machen. Es sei ein "Unfall" gewesen, meinte der 45-Jährige: "Ich weiß, dass es in den vergangenen Jahren einige Unfälle gab, aber es war der erste unter mir."

Ursachenforschung für das vorzeitige Aus betrieb der Deutsche bereits. Zwei "unglaubliche" individuelle Fehler seien passiert, zudem sei da noch ein Fehler des Schiedsrichters gewesen.

Gianluigi Buffon und Thilo Kehrer sahen bei den Gegentoren nicht gut aus. Der spielentscheidende Elfmeter, den Marcus Rashford in der vierten Minute der Nachspielzeit verwandelte, war zumindest streitbar.

"Ich fühle mich schlecht, das Team fühlt sich schlecht", so Tuchel weiter. "Die Ultras sind sehr traurig und wütend. Das kann jeder verstehen. Aber es ist nicht möglich, sich schlechter zu fühlen, als wir das tun."

Es gebe viele Spieler in seiner Mannschaft, die am liebsten Urlaub machen würden. Das sei aber keine Option. Die Champions League werde man nicht mehr gewinnen, so Tuchel, "aber wir haben die Chance zu beweisen, dass wir wie Champions reagieren können".

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