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Champions League :Thomas Tuchel weist gestörtes Verhältnis zur Mannschaft zurück

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Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com
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Die Partie wurde vor allem in den französischen Medien als Schicksalsspiel für Thomas Tuchel ausgeschrieben.

Scheidet er mit Paris Saint-Germain aus der Champions League aus, sei er seinen Trainerjob los, hieß es dort.

Dazu kam es allerdings nicht, PSG siegte nach Toren von Neymar und Juan Bernat mit 2:0 gegen den BVB. Tuchel war nach Abpfiff am SKY-Mikro etwas angespannt und zugleich entspannt.

Die Berichterstattung des Pay-TV-Senders, die er zuvor zufällig auf seinem iPad gesehen habe, bringe ein "Geschmäckle" mit sich, meinte Tuchel.

Dabei verwies der PSG-Coach auf die Schlagzeile "Tuchel hat sein Team nicht im Griff, die machen, was sie wollen, er ist ein Zirkusdirektor" und richtet an die Debattierenden: "Schönen Gruß ins Studio. Wie hängt das zusammen, wenn man 28-mal in Folge gewinnt?"

Außerdem sah sich Tuchel dazu genötigt, ein Statement zu den Gerüchten, er habe seine Mannschaft nicht im Griff, abzugeben.

"Ihr zeigt eine Statistik, wie viel Punkte wir holen. Du hast doch diese Statistik nicht, wenn es nicht zwischen Mannschaft und Trainer funktioniert", so die Verlautbarung.

Er habe mit seiner Mannschaft eine Gruppenphase vom "Allerfeinsten" gespielt und einen Rückstand gegen Borussia Dortmund (Hinspiel 1:2) aufgeholt:

"Manchmal sprechen die Spiele für sich. Da braucht man nicht rumzuinterpretieren. Deswegen bin ich froh, dass wir heute gewonnen haben."

Die PSG-Dominanz im nationalen Wettbewerb lässt sich nicht von der Hand weisen. Mit einem Spiel weniger beträgt der Vorsprung auf Olympique Marseille zwölf Punkte.

In den vergangenen sieben Jahren wurde PSG sechsmal Meister. Jetzt soll der große Triumph in der Champions League gelingen.

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