Borussia Dortmund :Thorgan Hazard bestätigt: Atletico Madrid wollte mich


Thorgan Hazard kann sein erstes Spiel im Signal Iduna Park kaum abwarten. Zudem spricht er über die Pfiffe in Mönchengladbach, seinen Bruder Eden bei Real Madrid und einen geplatzten Wechsel in die Primera Division.

  • Fabian BiastochFreitag, 09.08.2019
Foto: Kaesler Media / Shutterstock.com
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Neuzugang Thorgan Hazard freut sich auf die Heimspiele mit seinem neuen Verein Borussia Dortmund.

"Die Wucht der Emotionen, die Lautstärke und die Intensität hier in Dortmund ist wirklich außergewöhnlich", erklärte der Belgier in der SPORT BILD.

Auch in seinem Freundeskreis stieß der neue Verein schon auf viel Gegenliebe. "Es haben sich schon einige Leute aus meinem Freundeskreis gemeldet, die unbedingt bei einem Heimspiel dabei sein wollen."

Thorgan Hazard kam für 25 Millionen Euro von der Gladbacher zur Dortmunder Borussia. Zuletzt hatte er bei den Fohlen mit Pfiffen der Fans zu kämpfen. Die vergangenen Monate seien daher "nicht einfach" gewesen.

"Dass sie verärgert sind, werte ich ein Stück weit auch als Anerkennung für meine Leistungen", weiß der 26-Jährige den Frust der Fans einzuordnen. Sonst hätte er keine gute Arbeit geleistet.

Mit seinen ersten Wochen unter Trainer Lucien Favre, den er noch aus einem gemeinsamen Jahr in Gladbach kennt, seien gut.

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"Natürlich spüre ich hier schon in den ersten Wochen mehr Druck, mehr internationales Interesse, erlebe einen größeren Konkurrenzkampf als in Gladbach", gab Hazard zu, "aber genau das wollte ich. Diese Situation brauche ich, um mich weiter zu verbessern, um den nächsten Schritt zu machen."

Innerhalb der Familie Hazard dürfte aber sein Bruder Eden im Sommer die Schlagzeilen beherrscht haben. Schließlich wechselte er für 100 Millionen Euro von Chelsea zu Real Madrid. Bei der Präsentation war dann auch Thorgan dabei.

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"In Gladbach war Eden in fünf Jahren kein einziges Mal", wiegelt Thorgan einen Revanche-Besuch in Dortmund schnell ab. "Vielleicht ändert sich das jetzt, vielleicht spielen wir in der Champions League ja gegeneinander."

Dabei hätten sie ganz nah beieinander leben können. "Es gab eine Zeit, als Atletico mich gerne verpflichten wollte. Aber es war damals nicht der richtige Moment", verriet Thorgan Hazard. In diesem Jahr hätte der Stadtrivale von Real aber kein Interesse mehr gehabt.

Vor allem für die Eltern der Hazard-Brüder ein Glücksfall. "Die Derbys in Madrid sind ja ähnlich hitzig wie die zwischen Schalke und Dortmund", erklärte der BVB-Neuzugang. Das sei sonst zu kompliziert geworden.

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