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Leipzig hätte 5 Mio. zahlen müssen :Timo Werner: Der WAHRE Grund für seinen sofortigen Chelsea-Wechsel

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Foto: MDI / Shutterstock.com
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Timo Werner (24) steht am Pranger. Dem Nationalspieler wird vorgeworfen, seine Mannschaftskollegen und RB Leipzig im Stich zu lassen, weil er nicht bis zum August und dem Champions-League-Viertelfinale bleibt, sondern nach der Bundesliga-Saison zu Chelsea wechselt.

Unter anderem Stefan Effenberg kritisierte Werner für diese Entscheidung. Doch der Wechsel an die Stamford Bridge bereits im Juli ist gar nicht die alleinige Entscheidung Werners gewesen.

RB Leipzig hätte vier bis fünf Millionen für Timo Werner ausgeben müssen

Wie der KICKER in Erfahrung gebracht hat, hätte eine Weiter-Verpflichtung Werners bis August RB Leipzig eine ganze Stange Geld gekostet, zudem hätte Chelsea bei einer Verletzung Werners vom Vertrag zurücktreten können.

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Foto: Vlad1988 / Shutterstock.com

"Vor allem wirtschaftliche Interessen und versicherungstechnische Fragen" hätten Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zur Einsicht kommen lassen, Werner bereits im Juli ziehen zu lassen.

Werners Gehalt, Versicherungen und Leihgebühr hätten für RB Leipzig dem Fachblatt zufolge Kosten in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro bedeutet. Für möglicherweise nur ein Spiel Werners im Falle eines Ausscheidens im Champions-League-Viertelfinale.

"Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich niemanden im Stich lasse"

Timo Werner wehrt sich indes gegen die Angriffe, sagt: "Wie das anschließend von außen bewertet wurde, war schon ein starkes Stück. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich niemanden im Stich lasse."

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Foto: Vlad1988 / Shutterstock.com

Es täte ihm "sehr weh, mit RB nicht die Champions League zu Ende zu spielen", so der Nationalspieler. "Es war eine gemeinsame Entscheidung von allen Beteiligten."

Warum sich Werner für Chelsea entschieden hat? Chelsea-Coach Frank Lampard hatte wohl einen großen Anteil. Werner enthüllt: "Sie haben tatsächlich oft angerufen und wirklich mit Herzblut versucht, mich von Chelsea zu überzeugen"

Und weiter: "Ich habe in jedem Gespräch gespürt, dass man mich unbedingt möchte, und ich hatte das Gefühl, dass dies der richtige Schritt ist. Seitdem ich das vor einigen Wochen für mich entschieden habe, habe ich dies nicht einmal bereut."

Chelsea sei gerade dabei "eine richtig starke Mannschaft für die nächsten Jahre aufzubauen", führt der ehemalige Stuttgarter im Hinblick auf die Verpflichtung von Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam) aus.

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