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Keine Zukunft als Profi-Cheftrainer :Toni Kroos: Was ihn am Fußball am meisten stört

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Foto: Maxisport / Shutterstock.com
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Toni Kroos hat bereits über 500 Profispiele in den Beinen. Dabei sprangen große Erfolge heraus: u.a. Weltmeister 2014, dreimal Champions-League-Sieger mit Real Madrid, einmal mit Bayern München.

Kroos' aktueller Vertrag beim spanischen Rekordmeister läuft noch bis 2023. Dann wird der gebürtige Greifswalder 33 Jahre alt sein. Zeit für das Karriereende? Nicht unbedingt. Er könne sich eine letzte Vertragsverlängerung bei Real Madrid vorstellen, erklärte er jüngst.

Doch wie geht es danach weiter? Kroos würde dem Fußball gerne erhalten bleiben. Allerdings nicht als Trainer einer Profi-Mannschaft. Das stellt der 30-Jährige in der GQ klar.

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Foto: cristiano barni / Shutterstock.com

Toni Kroos will kein Profitrainer werden

"Ich kann mir einen Job im Fußball vorstellen, aber als Cheftrainer auf hohem Niveau eigentlich nicht. Denn dann komme ich wieder in das rein, was mich am aktuellen Fußball am meisten stört: dieses Reisen, wochenlang nicht zu Hause zu sein. Das will ich nicht", erklärt der 96-fache Nationalspieler gegenüber dem Magazin.

Im Nachwuchsbereich allerdings könne er sich vorstellen, "meine Erfahrung weiterzugeben. Wichtig ist mir, dass ich mein Leben, meinen Alltag komplett selbst bestimmen kann."

Als Fußball-Profi bekomme man sehr viel vorgegeben: Übernachtungen in einem Hotel, die Essenzeiten "wann ich zu trainieren habe. Ich freue mich auf die Unabhängigkeit danach."

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Foto: MaxiSports / Dreamstime.com

Kritik an den Medien und dem Transfermarkt

Was Kroos ebenfalls am Fußballerleben missfällt: die Medien. "Die Berichterstattung wird immer extremer, es gibt keine Grauzonen mehr, nur noch ganz gut oder ganz schlecht", bemängelt der Ex-Leverkusener.

Außerdem seien die Ablösesummen "extrem in die Höhe geschossen", übt Kroos auch Kritik am Transfermarkt. "Was in der Vor-Corona-Zeit – die diese Summen erst einmal eindämmen dürfte – gezahlt wurde, fand ich auch nicht mehr richtig gesund."

Es seien "40, 50 Millionen Euro" für teilweise mittelmäßige Spieler gezahlt worden. "Das haben früher die absoluten Superstars gekostet.

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