Tottenham :Antonio Conte: Darum sagte ich den Spurs im Sommer ab

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Unter dem Anhang von Tottenham Hotspur kam in dieser Woche mal wieder Feierstimmung auf. Nicht aufgrund der sportlichen Situation, die ist stark verbesserungswürdig. Die Spurs stellten am Dienstag offiziell Antonio Conte als neuen Trainer vor.

Die Anstellung kam durchaus überraschend, weil es der Italiener höchstpersönlich war, der die Anwerbungsversuche aus Nordlondon vor einigen Wochen noch ablehnte. Auf der Homepage des Premier-League-Klubs liefert Conte nun den Grund für das Nichtzustandekommen der Zusammenarbeit.

Hintergrund

"Im letzten Sommer kam unser Zusammenschluss nicht zustande, weil das Ende meiner Inter-Zeit noch zu frisch und emotional zu sehr mit dem Ende der Saison verbunden war, so dass ich das Gefühl hatte, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt war, um ins Traineramt zurückzukehren", erläutert Conte.

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Antonio Conte quittierte seinen Dienst bei Inter Mailand

Der 52-Jährige bescherte Inter Mailand den ersten Meistertitel seit elf Jahren, hatte sich im Anschluss allerdings mit dem Vorstand überworfen – und verkündete schließlich seinen freiwilligen Abschied aus der Modemetropole. Nun ließ er sich von den Spurs aber doch noch überzeugen.

Federführend in den Gesprächen waren Daniel Levy und Fabio Paratici, der Conte einst zu Juventus Turin holte. Levys "ansteckender Enthusiasmus" und die Entschlossenheit des Vorstandschefs, Conte mit dieser Aufgabe zu betrauen, "haben mich schon sehr beeindruckt", sagt der Neutrainer.

Am Ende ging es also ziemlich schnell zwischen den involvierten Parteien. Logisch, schließlich kannten Conte und Co. bereits die wichtigsten Eckpunkte aus den zurückliegenden Gesprächen im Sommer. So kommt es, dass Conte schon an diesem Donnerstag (21 Uhr) im Heimspiel in der Conference League gegen Vitesse Arnheim auf dem Trainerstuhl Platz nehmen wird.

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