Tottenham :"Es muss etwas passieren": Gareth Bale stellt sich dem Onlinehass

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Foto: Influential Photography / Shutterstock.com
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Mit Ben Cabango und Rabbi Matondo wurden zwei Spieler der walisischen Nationalmannschaft nach dem 1:0 im Freundschaftsspiel gegen Mexiko Opfer von rassistischen Beleidigungen. Der Fußballverband FAW reagierte im Anschluss in einem Statement "angewidert" und forderte "dringende Maßnahmen gegen dieses verabscheuungswürdige Verhalten".

Bale kann den vom Verband gewählten Worten nur beipflichten. "Es muss etwas passieren", sagte der Superstar vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien am Dienstag (1:0). Sollten sich alle zusammentun, um die soziale Medien zu boykottieren, um ein Statement abzugeben, würde er sich sofort anschließen.

Hintergrund

Bales klarer Aufruf: "Wenn wir es alle auf einmal machen würden, nicht nur ein oder zwei Leute, und wenn wir eine Kampagne machen würden, bei der viele große einflussreiche Leute aus dem Sport und anderen Lebensbereichen die sozialen Medien verlassen würden, um ein Statement abzugeben – ich denke, das könnte helfen."

Der 31-Jährige steht selbst im Rampenlicht, auch in der virtuellen Welt. Bale zählt auf Twitter 18,7 Millionen Follower, auf Instagram abonnieren seinen Kanal mit über 40 Millionen Accounts weit mehr als doppelt so viele Menschen.

Er selbst habe in den sozialen Medien schon viel Schlechtes über sich lesen müssen. Für Bale ist es schön, wenn er Inhalte seines Lebens mit seinen Followern teilen kann. "Bilder vom Training und was wir gerne tun", sagte er. Allzu viel Kommentare unter seinen Posts liest sich der Spurs-Stars allerdings nicht durch.

"Aber wenn man sich die Kommentare anschaut, ist es manchmal am besten, sich davon fernzuhalten, zu teilen, was man teilen möchte und nicht zu viel in die Kommentare hineinzulesen, weil es da draußen einige schreckliche Leute gibt", so Bale.

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